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            <title>Kommunalwahl: Anträge</title>
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                <title>Kommunalwahl: Anträge</title>
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                        <title>A6: Kommunalwahlprogramm Angenommen</title>
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                        <author>Vorstand GRÜNE JUGEND Würzburg (beschlossen am: 21.01.2019)</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong><span class="underline">0. </span></strong><strong><span class="underline">Präambel/Einleitung </span></strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bei den den Kommunalwahlen 2020 geht es um viel. In Stadt und Landkreis müssen in den nächsten Jahren die Weichen gestellt werden, um die Region Würzburg fit für die Zukunft zu machen. Für uns ist klar, dass wir in vielen verschiedenen Bereichen tiefgreifende Veränderungen benötigen. Kommunalpolitik bedeutet, dass man sich direkt und unkompliziert vor Ort einmischen kann, auch als junger Mensch. Bisher ist Kommunalpolitik gerade in Würzburg und Umgebung jedoch leider immer noch viel zu oft die Sache der älteren Generation. Wir wollen uns junge Menschen über unsere Zukunft mitbestimmen! Deswegen möchten wir bei den Kommunalwahlen 2020 und darüber hinaus die folgenden Ziele kämpfen!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong><span class="underline">1. </span></strong><strong><span class="underline">Umweltschutz, Naturschutz und Klimaschutz</span></strong><strong><span class="underline">:</span></strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Im Bereich des Umwelt-, Klima- und Naturschutzes wollen wir sowohl im Landkreis als auch in der Stadt Würzburg substanzielle Verbesserungen bewirken, um so unsere Lebensgrundlagen zu sichern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>a. </strong><strong>Gewässerschutz</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Besonders am Herzen liegt uns der Gewässer- und Trinkwasserschutz, gerade im trockenen Unterfranken. An Pleichach und Kürnach waren zuletzt immer wieder Fischsterben zu beobachten. Die Regenrückhaltebecken entlang des Baches müssen deutlich vergrößert werden und mit Sicherungsmechanismen ausgestattet werden. Weder in die Pleichach, noch in die Kürnach, noch in den Main, noch in andere Gewässer darf ungeklärtes Abwasser eingeleitet werden! Im Stadtgebiet Würzburg wollen wir die Pleichach so weit wie möglich freilegen, insbesondere im Bahnhofsbereich, und renaturieren. Dazu gehört auch die Rehabilitierung des Fischbestandes im Bach. An den anderen Gewässern im Landkreis, wie zum Beispiel dem Aalbach und der Tauber, wollen wir durch die Schaffung von Randstreifen Gewässerschutz betreiben. Am Main sollten weitere renaturierte Altarme geschaffen werden, um Tieren Rückzugsorte an der Bundeswasserstraße Main zu bieten. Ebenso setzen wir uns für den Schutz des Grundwassers ein. In diesem Zusammenhang muss der Skanal im Schotterwerk Aub schnellstmöglich und vollständig aufgeklärt sowie trinkwasserbelastende Substanzen aus dem Schotterwerk entfernt werden. Um Wasser zu sparen, sollte in Würzburg der Einbau von Zisternen in Privathäuser verstärkt gefördert werden. Städtische Neubauten sollten standardmäßig mit Zisternen ausgestattet sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>b. </strong><strong>Flächenversiegelung verringern</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ein großes Problem ist auch im Landkreis Würzburg die zunehmende Flächenversiegelung. Die interkommunale Zusammenarbeit sollte stark verbessert werden, um zusätzliche Flächenversiegelung so gut wie möglich zu vermeiden. Insbesondere sollten keine Supermärkte mehr &quot;auf der grünen Wiese&quot; gebaut werden. Im Stadtgebiet Würzburg wollen wir die vierspurige Versbacher Straße auf zwei Spuren zurückbauen und somit Flächen entsiegeln.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>c. </strong><strong>Arten- und Naturschutz</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Sowohl im Landkreis als auch in der Stadt sollte durch das Anlegen von Blühwiesen und Rückzugsgebieten für bedrohte Arten wie zum Beispiel Fledermäuse und Feldhamster Arten- und Naturschutz betrieben werden. Die Rodungen der Firma Benkert in Thüngersheim müssen sofort gestoppt werden. Das durch die Beschlüsse des Kreistags veränderte Naturschutzgebiet im Taubertal sollte soweit möglich wieder hergestellt werden. In der Stadt Würzburg sollten der Ringpark sowie bestehende Bäume soweit wie möglich geschützt werden. Es muss der Grundsatz gelten: erst Straßen und Parkplätze zurückbauen, dann Bäume fällen. Wir fordern darüber hinaus, dass in Würzburg, insbesondere in der Innenstadt, neue Bäume gepflanzt werden, um in Zeiten des Klimawandels eine Überhitzung der Stadt zu vermeiden. Sollte der Busbahnhof verlegt werden, muss der Ringpark an dieser Stelle wiederhergestellt werden. Zum Insektenschutz muss Lichtverschmutzung vermieden werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um Müll zu vermeiden, wollen wir einen &quot;Würzburg-Mehrwegbecher&quot; schaffen, der an möglichst allen Verkaufsstellen in Würzburg anerkannt werden sollte. Die Stadtwerke Würzburg sollten darüber hinaus auf Ökostrom umstellen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong><span class="underline">2. </span></strong><strong><span class="underline">Mobilität</span></strong><strong><span class="underline">:</span></strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In der Verkehrspolitik muss in Stadt und Landkreis Würzburg eine grundlegende Wende um 180° erfolgen. Noch immer wird insbesondere in der Stadt Würzburg dem Auto ein viel zu hoher Stellenwert eingeräumt. Die Radinfrastruktur und der ÖPNV wurden stattdessen in den letzten Jahren zum Teil stark vernachlässigt. Im Landkreis Würzburg sieht es leider ähnlich aus. Noch immer sind selbst stadtnahe Gemeinden mit dem Bus nur unzureichend an Würzburg angebunden und das Fahrrad wird im Landkreis eher wie ein Naherholungsgerät als ein Fortbewegungsmittel betrachtet.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>a. </strong><strong>ÖPNV</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um die Situation des ÖPNV zu verbessern muss in einem ersten Schritt die Zusammenarbeit zwischen Stadt und Landkreis intensiviert werden, um eine bessere Verzahnung der Angebote zu erreichen. Diese müssen zudem stark ausgebaut werden. Die Straßenbahnlinie 6 muss in der nächsten Legislaturperiode gebaut werden. Zudem sollte sie nicht nur bis ans Hubland, sondern bis Gerbrunn geführt werden. Wir fordern darüber hinaus den Bau einer Querspange vom Sanderring zur neuen Linie 6, um so den Straßenbahnverkehr durch neue Linienführung besser und effizienter verteilen zu können. Der Straßenbahnhalt Bahnhofsvorplatz sollte nutzer*innenfreundlich umgebaut werden, sodass dort weniger Zeit verloren geht. Bis 2026 muss zudem mit einem Planfeststellungsverfahren für eine Straßenbahnlinie in die Lindleinsmühle und nach Versbach begonnen werden. Langfristig soll der Bau von Straßenbahnlinien nach Höchberg sowie Zell/Margetshöchheim angestrebt werden. Für den Bau neuer Straßenbahnlinien und die Beschaffung neuer Fahrzeuge wollen wir die zurzeit großzügig vorhandenen Fördermittel nutzen. Jede Straßenbahnlinie soll zwischen Betriebsbeginn und 20 Uhr im 10-Minuten-Takt verkehren, von 20-24 Uhr im 20-Minuten-Takt. Die zurzeit betriebene Einstellung von Straßenbahnlinien am Abend, am Wochenende und in den Sommerferien lehnen wir ab.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ebenfalls Reformbedarf hat der Busverkehr im Landkreis Würzburg. Wir fordern einen echten Stundentakt für alle Gemeinden im Landkreis Würzburg zwischen 6 und 24 Uhr auch am Wochenende, für stadtnahe Gemeinden einen Halbstundentakt zwischen 7 und 20 Uhr. In sehr stadtfern liegenden Gemeinden soll die Taktung vor allem am Wochenende durch intelligente Rufbussysteme realisiert werden. Die stadtnahen Gemeinden müssen in das sehr gut funktionierende Nachtbussystem der Stadt Würzburg eingebunden werden. Darüber hinaus wollen wir die Zusammenarbeit mit anderen Verkehrsgesellschaften wie beispielsweise der VGMT zur Bereitstellung von Nachtbusangeboten verbessern. Die Fahrpläne müssen vom Kommunalunternehmen vorgegeben werden und dürfen nicht mehr von Busunternehmen bestimmt werden. Die Abfahrtszeiten der Busse wollen wir besser an die Schulschlusszeiten anpassen. Die APG und die VVM sollen verpflichtet werden, am Ende eines jeden Jahres einen detaillierten Pünktlichkeitsbericht für alle Straßenbahn- und Buslinien vorzulegen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Abfahrtszeiten der Straßenbahn- und Buslinien müssen deutlich besser an die Abfahrtszeiten der DB angepasst werden. Die Bahnhalte in Heidingsfeld sollten reaktiviert werden, ebenso wie Bahnlinie Würzburg-Volkach.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Allgemein sollten sobald wie möglich sowohl in der Stadt als auch im Landkreis nur noch barrierefreie Fahrzeuge auf allen Linien eingesetzt werden. Den barrierefreien Umbau von Bushaltestellen wollen wir genauso wie den Ausbau der dynamischen Fahrgastinformation stark beschleunigen. In allen Fahrzeugen sollte WLAN angeboten werden. Darüber hinaus muss so schnell wie möglich eine leicht zu bedienende App für Stadt und Landkreis bereitgestellt werden, in der unkompliziert Ticketkäufe möglich sind. Ebenfalls notwendig ist die Einrichtung einer API-Schnittstelle, die Ticketkäufe für den Würzburger ÖPNV in der Bahn-App ermöglicht. Die zurzeit genutzte Tarifstruktur mit dem Wabensystem wollen wir reformieren, um eine größere Übersichtlichkeit herzustellen. Die Ticketpreise sollten massiv gesenkt werden. Menschen unter 18 sollten den ÖPNV ticketlos nutzen können. Für Schüler*innen, Auszubildende, Freiwilligendienstleistende und Studierende über 18 Jahre soll ein stark vergünstigtes Ausbildungsticket – ähnlich dem zurzeit bestehenden Semesterticket – mit Gültigkeitsbereich in ganz Unterfranken angeboten werden. Langfristig sollten alle Menschen den ÖPNV ticketlos benutzen können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>b. </strong><strong>Radverkehr</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Radinfrastruktur wollen wir sowohl im Landkreis als auch in der Stadt verbessern. In Würzburg sollten statt der bisher gebauten, von Autos immer noch befahrbaren Schutzstreifen sogenannte Protected Bike Lanes eingerichtet werden. Das Radwegesystem wollen wir so schnell wie möglich ausbauen. Radwege müssen gut instandgehalten werden und dürfen nicht „im Nichts“ enden. Poller und ähnliches, die nicht notwendig sind und Lastenräder behindern, sollten zurückgebaut werden. Die Ampelschaltungen sollten besser auf die Bedürfnisse von Radfahrer*innen abgestimmt werden. Die stadtnahen Gemeinden sollen durch beleuchtete Radschnellwege an die Stadt angebunden werden. Die Touri-Radwege entlang des Mains sollten zu Radschnellwegen ausgebaut werden. Die Stadt Würzburg sollte Lastenräder zur kostenlosen Ausleihe zur Verfügung stellen und einen Zuschusstopf für den Kauf von Lastenrädern einrichten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>c. </strong><strong>Autoverkehr</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Beim Autoverkehr ist für uns klar, dass dieser innerhalb der Stadt Würzburg stark zurückgehen muss. Oberflächenparkplätze in der Innenstadt sollten sukzessive zurückgebaut werden. Mittelfristig sollte der komplette Bischofshut autofrei sein; kurzfristig wollen wir pro Jahr mindestens drei autofreie Sonntage mit kostenlosem ÖPNV im ganzen Stadtgebiet veranstalten. Über Parkgebührenerhöhungen wollen wir zusätzliche Einnahmen für die Senkung der Ticketpreise des ÖPNV generieren. An den Stadträndern wollen wir Park-and-Ride-Parkplätze einrichten. Dabei soll die Flächenversiegelung so gering wie möglich gehalten werden. Auch sollten neue Car-Sharing-Stationen auf bereits vorhandenen Parkflächen errichtet werden. Den Bau der B26n im Landkreis Würzburg lehnen wir ab.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>d. </strong><strong>Fußgänger*innen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Für Fußgänger*innen sollten schnellere Bedarfsampeln mit längeren Grünphasen eingerichtet werden. Außerdem wollen wir die Fußgängerzone erweitern, beispielsweise in der Plattnerstraße oder in der Theaterstraße.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong><span class="underline">3. </span></strong><strong><span class="underline">Finanzen:</span></strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ein grünes Würzburg hört für uns bei der Finanzierung nicht auf. Wir fordern, dass die Stadt Würzburg zukünftig kein Geld in Kohle-, Erdöl- und Erdgasunternehmen investiert und etwaige derzeitige Investments schnellstmöglich, spätestens jedoch innerhalb von fünf Jahren nach der Kommunalwahl, abzieht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Geschlechtergleichheit muss sich auch in finanziellen Aspekten widerspiegeln: Wir fordern die Erarbeitung eines Gender Budgeting-Konzepts für den Haushalt der Stadt Würzburg. Der Stand der Umsetzung der erarbeiteten Maßnahmen soll regelmäßig von der Gleichstellungsstelle der Stadt Würzburg überprüft werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong><span class="underline">4. </span></strong><strong><span class="underline">Wohnen:</span></strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In den letzten Jahren sind zum einen die Mietpreise in Würzburg deutlich gestiegen, zum anderen der verfügbare Wohnraum immer knapper geworden. Um diesen Entwicklungen entgegenzuwirken, fordern wir die Einführung eines städtischen Mietspiegels, der von der Stadt Würzburg in Zusammenarbeit mit Mieter- und Vermieterorganisationen erarbeitet wird. Bei der Berechnung sind auch energetische Aspekte zu berücksichtigen. Für den Bau günstiger neuer Wohnungen steht insbesondere die Stadtbau Würzburg GmbH in der Verantwortung. Damit sich auch alle Studierenden eine Unterkunft in Würzburg leisten können, fordern wir für die kommenden Jahre eine Ausbauoffensive bei den Studierendenwohnheimen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong><span class="underline">5. </span></strong><strong><span class="underline">Soziales Miteinander:</span></strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Eine Stadt lebt von der Vielfalt ihrer Bürger*innen. Um diese zu erhalten und ein auskömmliches Miteinander zu garantieren, fordern wir den Ausbau der Bürger*innendialoge sowie eine Stärkung des nachbarschaftlichen Engagements, etwa durch städtische Zuschüsse für Initiativen in diesem Bereich.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Als Ersatz für zukünftig wegfallende Probenräume im Posthallenareal ist für uns die Errichtung städtischer Probenräume für Musik- und Kunstgruppen zwingend. Möglich wäre es auch, solche Räume in ein noch zu errichtendes soziokulturelles Zentrum, das allgemein zvivilgesellschaftlichen Initiativen zur Verfügung gestellt wird, zu integrieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Zur Garantie des sozialen Miteinanders gehört für uns auch die Unterstützung von LGBTQ-Personen. Wir fordern, dass die Stadt den Christopher Street Day aktiv unterstützt. Für die besonders vulnerable Gruppe der LGBTQ*-Geflüchteten fordern wir die Einrichtung von Schutzräumen, etwa durch separate Unterbringungsmöglichkeiten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong><span class="underline">6. Stadtbild:</span></strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Stadtbild von Würzburg muss sich ändern. Wir fordern eine kreative Gestaltung von öffentlichen Wänden durch Begrünung oder Graffiti und mehr Spielplätze in der Innenstadt. In Sachen Begrünung müssen die durch die grüne Stadtratsfraktion in Erfahrung gebrachten Möglichkeiten zur Baumpflanzung in der Innenstadt sofort genutzt werden. Darüber hinaus muss bei allen weiteren in der Innenstadt folgenden Baumaßnahmen die Begrünung, am besten mit Bäumen, einen hohen Stellenwert erhalten. Lücken im Ringpark wollen wir - soweit möglich - wieder schließen. Ein Beispiel hierfür ist das Areal, auf dem sich heute der Busbahnhof befindet. Allgemein muss der Erhalt des Ringparks als grüne Lunge der Stadt eine besonders hohe Priorität erhalten. Außerdem braucht die Stadt mehr öffentliche Sitzgelegenheiten. Außerdem muss das Landesgartenschaugelände am Hubland schüler*innen- und stduierendenfreundlicher gestaltet werden, sodass dieses sowohl einen Freizeitwert als auch als grünes Lernumfeld genutzt werden kann.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dabei ist die flächendeckende Digitalisierung von großer Bedeutung, um Menschen die Möglichkeit zu geben, sich auch außerhalb von Ballungszentren zu bewegen und gleichzeitig vernetzt zu sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In Würzburg leben sehr viele junge Menschen. Wir fordern mehr Beteiligungsmöglichkeiten für Jugendliche und junge Erwachsene in Form von Jugendparlamenten und Jugendräten im Stadt- und Landkreis. Wir möchten den Ring politischer Jugend im Landkreis weiter voran bringen und einen solchen auch in der Stadt Würzburg etablieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Essen ist ein Grundbedürfnis. Dashalb fordern wir in öffnentlichen Beeten den Anbau von Bio-Obst und Gemüse nach dem Konzept der essbaren Stadt und ein städtisches Foodsharing-System. Dazu müssen öffentliche Trinkwasserstationen errichtet werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um die Umweltbelastung durch Plastikbecher zu verringern, forndern wir einen &quot;Würzburgmehrwegbecher&quot; für heiße Getränke nach in Freiburg bereits realisierten Projekt.</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Tue, 22 Jan 2019 12:42:41 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A3NEU: Kommunalwahlprogramm</title>
                        <link>https://mv1-2019.antragsgruen.de/mv1-2019/motion/9377</link>
                        <author>Vorstand GRÜNE JUGEND Würzburg (beschlossen am: 16.01.2019)</author>
                        <guid>https://mv1-2019.antragsgruen.de/mv1-2019/motion/9377</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong><span class="underline">0. </span></strong><strong><span class="underline">Präambel/Einleitung </span></strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bei den den Kommunalwahlen 2020 geht es um viel. In Stadt und Landkreis müssen in den nächsten Jahren die Weichen gestellt werden, um die Region Würzburg fit für die Zukunft zu machen. Für uns ist klar, dass wir in vielen verschiedenen Bereichen tiefgreifende Veränderungen benötigen. Kommunalpolitik bedeutet, dass man sich direkt und unkompliziert vor Ort einmischen kann, auch als junger Mensch. Bisher ist Kommunalpolitik gerade in Würzburg und Umgebung jedoch leider immer noch viel zu oft die Sache der älteren Generation. Wir wollen uns junge Menschen über unsere Zukunft mitbestimmen! Deswegen möchten wir bei den Kommunalwahlen 2020 und darüber hinaus die folgenden Ziele kämpfen!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong><span class="underline">1. </span></strong><strong><span class="underline">Umweltschutz, Naturschutz und Klimaschutz</span></strong><strong><span class="underline">:</span></strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Im Bereich des Umwelt-, Klima- und Naturschutzes wollen wir sowohl im Landkreis als auch in der Stadt Würzburg substanzielle Verbesserungen bewirken, um so unsere Lebensgrundlagen zu sichern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>a. </strong><strong>Gewässerschutz</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Besonders am Herzen liegt uns der Gewässer- und Trinkwasserschutz, gerade im trockenen Unterfranken. An Pleichach und Kürnach waren zuletzt immer wieder Fischsterben zu beobachten. Die Regenrückhaltebecken entlang des Baches müssen deutlich vergrößert werden und mit Sicherungsmechanismen ausgestattet werden. Weder in die Pleichach, noch in die Kürnach, noch in den Main, noch in andere Gewässer darf ungeklärtes Abwasser eingeleitet werden! Im Stadtgebiet Würzburg wollen wir die Pleichach so weit wie möglich freilegen, insbesondere im Bahnhofsbereich, und renaturieren. Dazu gehört auch die Rehabilitierung des Fischbestandes im Bach. An den anderen Gewässern im Landkreis, wie zum Beispiel dem Aalbach und der Tauber, wollen wir durch die Schaffung von Randstreifen Gewässerschutz betreiben. Am Main sollten weitere renaturierte Altarme geschaffen werden, um Tieren Rückzugsorte an der Bundeswasserstraße Main zu bieten. Ebenso setzen wir uns für den Schutz des Grundwassers ein. In diesem Zusammenhang muss der Skanal im Schotterwerk Aub schnellstmöglich und vollständig aufgeklärt sowie trinkwasserbelastende Substanzen aus dem Schotterwerk entfernt werden. Um Wasser zu sparen, sollte in Würzburg der Einbau von Zisternen in Privathäuser verstärkt gefördert werden. Städtische Neubauten sollten standardmäßig mit Zisternen ausgestattet sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>b. </strong><strong>Flächenversiegelung verringern</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ein großes Problem ist auch im Landkreis Würzburg die zunehmende Flächenversiegelung. Die interkommunale Zusammenarbeit sollte stark verbessert werden, um zusätzliche Flächenversiegelung so gut wie möglich zu vermeiden. Insbesondere sollten keine Supermärkte mehr &quot;auf der grünen Wiese&quot; gebaut werden. Im Stadtgebiet Würzburg wollen wir die vierspurige Versbacher Straße auf zwei Spuren zurückbauen und somit Flächen entsiegeln.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>c. </strong><strong>Arten- und Naturschutz</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Sowohl im Landkreis als auch in der Stadt sollte durch das Anlegen von Blühwiesen und Rückzugsgebieten für bedrohte Arten wie zum Beispiel Fledermäuse und Feldhamster Arten- und Naturschutz betrieben werden. Die Rodungen der Firma Benkert in Thüngersheim müssen sofort gestoppt werden. Das durch die Beschlüsse des Kreistags veränderte Naturschutzgebiet im Taubertal sollte soweit möglich wieder hergestellt werden. In der Stadt Würzburg sollten der Ringpark sowie bestehende Bäume soweit wie möglich geschützt werden. Es muss der Grundsatz gelten: erst Straßen und Parkplätze zurückbauen, dann Bäume fällen. Wir fordern darüber hinaus, dass in Würzburg, insbesondere in der Innenstadt, neue Bäume gepflanzt werden, um in Zeiten des Klimawandels eine Überhitzung der Stadt zu vermeiden. Sollte der Busbahnhof verlegt werden, muss der Ringpark an dieser Stelle wiederhergestellt werden. Zum Insektenschutz muss Lichtverschmutzung vermieden werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um Müll zu vermeiden, wollen wir einen &quot;Würzburg-Mehrwegbecher&quot; schaffen, der an möglichst allen Verkaufsstellen in Würzburg anerkannt werden sollte. Die Stadtwerke Würzburg sollten darüber hinaus auf Ökostrom umstellen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong><span class="underline">2. </span></strong><strong><span class="underline">Mobilität</span></strong><strong><span class="underline">:</span></strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In der Verkehrspolitik muss in Stadt und Landkreis Würzburg eine grundlegende Wende um 180° erfolgen. Noch immer wird insbesondere in der Stadt Würzburg dem Auto ein viel zu hoher Stellenwert eingeräumt. Die Radinfrastruktur und der ÖPNV wurden stattdessen in den letzten Jahren zum Teil stark vernachlässigt. Im Landkreis Würzburg sieht es leider ähnlich aus. Noch immer sind selbst stadtnahe Gemeinden mit dem Bus nur unzureichend an Würzburg angebunden und das Fahrrad wird im Landkreis eher wie ein Naherholungsgerät als ein Fortbewegungsmittel betrachtet.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>a. </strong><strong>ÖPNV</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um die Situation des ÖPNV zu verbessern muss in einem ersten Schritt die Zusammenarbeit zwischen Stadt und Landkreis intensiviert werden, um eine bessere Verzahnung der Angebote zu erreichen. Diese müssen zudem stark ausgebaut werden. Die Straßenbahnlinie 6 muss in der nächsten Legislaturperiode gebaut werden. Zudem sollte sie nicht nur bis ans Hubland, sondern bis Gerbrunn geführt werden. Wir fordern darüber hinaus den Bau einer Querspange vom Sanderring zur neuen Linie 6, um so den Straßenbahnverkehr durch neue Linienführung besser und effizienter verteilen zu können. Der Straßenbahnhalt Bahnhofsvorplatz sollte nutzer*innenfreundlich umgebaut werden, sodass dort weniger Zeit verloren geht. Bis 2026 muss zudem mit einem Planfeststellungsverfahren für eine Straßenbahnlinie in die Lindleinsmühle und nach Versbach begonnen werden. Langfristig soll der Bau von Straßenbahnlinien nach Höchberg sowie Zell/Margetshöchheim angestrebt werden. Für den Bau neuer Straßenbahnlinien und die Beschaffung neuer Fahrzeuge wollen wir die zurzeit großzügig vorhandenen Fördermittel nutzen. Jede Straßenbahnlinie soll zwischen Betriebsbeginn und 20 Uhr im 10-Minuten-Takt verkehren, von 20-24 Uhr im 20-Minuten-Takt. Die zurzeit betriebene Einstellung von Straßenbahnlinien am Abend, am Wochenende und in den Sommerferien lehnen wir ab.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ebenfalls Reformbedarf hat der Busverkehr im Landkreis Würzburg. Wir fordern einen echten Stundentakt für alle Gemeinden im Landkreis Würzburg zwischen 6 und 24 Uhr auch am Wochenende, für stadtnahe Gemeinden einen Halbstundentakt zwischen 7 und 20 Uhr. In sehr stadtfern liegenden Gemeinden soll die Taktung vor allem am Wochenende durch intelligente Rufbussysteme realisiert werden. Die stadtnahen Gemeinden müssen in das sehr gut funktionierende Nachtbussystem der Stadt Würzburg eingebunden werden. Darüber hinaus wollen wir die Zusammenarbeit mit anderen Verkehrsgesellschaften wie beispielsweise der VGMT zur Bereitstellung von Nachtbusangeboten verbessern. Eigenwirtschaftlich betriebene Busverkehre wollen wir abschaffen. Die Fahrpläne müssen vom Kommunalunternehmen vorgegeben werden. Die Abfahrtszeiten der Busse wollen wir besser an die Schulschlusszeiten anpassen. Die APG und die VVM sollen verpflichtet werden, am Ende eines jeden Jahres einen detaillierten Pünktlichkeitsbericht für alle Straßenbahn- und Buslinien vorzulegen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Abfahrtszeiten der Straßenbahn- und Buslinien müssen deutlich besser an die Abfahrtszeiten der DB angepasst werden. Die Bahnhalte in Heidingsfeld sollten reaktiviert werden, ebenso wie Bahnlinie Würzburg-Volkach.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Allgemein sollten sobald wie möglich sowohl in der Stadt als auch im Landkreis nur noch barrierefreie Fahrzeuge auf allen Linien eingesetzt werden. Den barrierefreien Umbau von Bushaltestellen wollen wir genauso wie den Ausbau der dynamischen Fahrgastinformation stark beschleunigen. In allen Fahrzeugen sollte WLAN angeboten werden. Darüber hinaus muss so schnell wie möglich eine leicht zu bedienende App für Stadt und Landkreis bereitgestellt werden, in der unkompliziert Ticketkäufe möglich sind. Ebenfalls notwendig ist die Einrichtung einer API-Schnittstelle, die Ticketkäufe für den Würzburger ÖPNV in der Bahn-App ermöglicht. Die zurzeit genutzte Tarifstruktur mit dem Wabensystem wollen wir reformieren, um eine größere Übersichtlichkeit herzustellen. Die Ticketpreise sollten massiv gesenkt werden. Menschen unter 18 sollten den ÖPNV ticketlos nutzen können. Für Schüler*innen, Auszubildende, Freiwilligendienstleistende und Studierende über 18 Jahre soll ein stark vergünstigtes Ausbildungsticket – ähnlich dem zurzeit bestehenden Semesterticket – mit Gültigkeitsbereich in ganz Unterfranken angeboten werden. Langfristig sollten alle Menschen den ÖPNV ticketlos benutzen können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>b. </strong><strong>Radverkehr</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Radinfrastruktur wollen wir sowohl im Landkreis als auch in der Stadt verbessern. In Würzburg sollten statt der bisher gebauten, von Autos immer noch befahrbaren Schutzstreifen sogenannte Protected Bike Lanes eingerichtet werden. Das Radwegesystem wollen wir so schnell wie möglich ausbauen. Radwege müssen gut instandgehalten werden und dürfen nicht „im Nichts“ enden. Poller und ähnliches, die nicht notwendig sind und Lastenräder behindern, sollten zurückgebaut werden. Die Ampelschaltungen sollten besser auf die Bedürfnisse von Radfahrer*innen abgestimmt werden. Die stadtnahen Gemeinden sollen durch beleuchtete Radschnellwege an die Stadt angebunden werden. Die Touri-Radwege entlang des Mains sollten zu Radschnellwegen ausgebaut werden. Die Stadt Würzburg sollte Lastenräder zur kostenlosen Ausleihe zur Verfügung stellen und einen Zuschusstopf für den Kauf von Lastenrädern einrichten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>c. </strong><strong>Autoverkehr</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Beim Autoverkehr ist für uns klar, dass dieser innerhalb der Stadt Würzburg stark zurückgehen muss. Oberflächenparkplätze in der Innenstadt sollten sukzessive zurückgebaut werden. Mittelfristig sollte der komplette Bischofshut autofrei sein. Über Parkgebührenerhöhungen wollen wir zusätzliche Einnahmen für die Senkung der Ticketpreise des ÖPNV generieren. An den Stadträndern wollen wir Park-and-Ride-Parkplätze einrichten. Dabei soll die Flächenversiegelung so gering wie möglich gehalten werden. Auch sollten neue Car-Sharing-Stationen auf bereits vorhandenen Parkflächen errichtet werden. Den Bau der B26n im Landkreis Würzburg lehnen wir ab.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>d. </strong><strong>Fußgänger*innen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Für Fußgänger*innen sollten schnellere Bedarfsampeln mit längeren Grünphasen eingerichtet werden. Außerdem wollen wir die Fußgängerzone erweitern, beispielsweise in der Plattnerstraße oder in der Theaterstraße.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong><span class="underline">3. </span></strong><strong><span class="underline">Finanzen:</span></strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ein grünes Würzburg hört für uns bei der Finanzierung nicht auf. Wir fordern, dass die Stadt Würzburg zukünftig kein Geld in Kohle-, Erdöl- und Erdgasunternehmen investiert und etwaige derzeitige Investments schnellstmöglich, spätestens jedoch innerhalb von fünf Jahren nach der Kommunalwahl, abzieht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Geschlechtergleichheit muss sich auch in finanziellen Aspekten widerspiegeln: Wir fordern die Erarbeitung eines Gender Budgeting-Konzepts für den Haushalt der Stadt Würzburg. Der Stand der Umsetzung der erarbeiteten Maßnahmen soll regelmäßig von der Gleichstellungsstelle der Stadt Würzburg überprüft werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong><span class="underline">4. </span></strong><strong><span class="underline">Wohnen:</span></strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In den letzten Jahren sind zum einen die Mietpreise in Würzburg deutlich gestiegen, zum anderen der verfügbare Wohnraum immer knapper geworden. Um diesen Entwicklungen entgegenzuwirken, fordern wir die Einführung eines städtischen Mietspiegels, der von der Stadt Würzburg in Zusammenarbeit mit Mieter- und Vermieterorganisationen erarbeitet wird. Bei der Berechnung sind auch energetische Aspekte zu berücksichtigen. Für den Bau günstiger neuer Wohnungen steht insbesondere die Stadtbau Würzburg GmbH in der Verantwortung. Damit sich auch alle Studierenden eine Unterkunft in Würzburg leisten können, fordern wir für die kommenden Jahre eine Ausbauoffensive bei den Studierendenwohnheimen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong><span class="underline">5. </span></strong><strong><span class="underline">Soziales Miteinander:</span></strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Eine Stadt lebt von der Vielfalt ihrer Bürger*innen. Um diese zu erhalten und ein auskömmliches Miteinander zu garantieren, fordern wir den Ausbau der Bürger*innendialoge sowie eine Stärkung des nachbarschaftlichen Engagements, etwa durch städtische Zuschüsse für Initiativen in diesem Bereich.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Zur Garantie des sozialen Miteinanders gehört für uns auch die Unterstützung von LGBTQ-Personen. Wir fordern, dass die Stadt den Christopher Street Day aktiv unterstützt. Für die besonders vulnerable Gruppe der LGBTQ*-Geflüchteten fordern wir die Einrichtung von Schutzräumen, etwa durch separate Unterbringungsmöglichkeiten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong><span class="underline">6. Stadtbild:</span></strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Stadtbild von Würzburg muss sich ändern. Wir fordern eine kreative Gestaltung von öffentlichen Wänden durch Begrünung oder Graffiti und mehr Spielplätze in der Innenstadt. Außerdem braucht die Stadt mehr öffentliche Sitzgelegenheiten. Außerdem muss das Landesgartenschaugelände am Hubland schüler- und stduierendenfreundlicher gestaltet werden, sodass dieses sowohl einen Freizeitwert als auch als grünes Lernumfeld genutzt werden kann.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dabei ist die flächendeckende Digitalisierung von großer Bedeutung, um Menschen die Möglichkeit zu geben, sich auch außerhalb von Ballungszentren zu bewegen und gleichzeitig vernetzt zu sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In Würzburg leben sehr viele junge Menschen. Wir fordern mehr Beteiligungsmöglichkeiten für Jugendliche und junge Erwachsene in Form von Jugendparlamenten und Jugendräten im Stadt- und Landkreis.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Essen ist ein Grundbedürfnis. Dashalb fordern wir in öffnentlichen Beeten den Anbau von Bio-Obst und Gemüse nach dem Konzept der essbaren Stadt und ein städtisches Foodsharing-System. Dazu müssen öffentliche Trinkwasserstationen errichtet werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um die Umweltbelastung durch Plastikbecher zu verringern, forndern wir einen &quot;Würzburgmehrwegbecher&quot; für heiße Getränke nach in Freiburg bereits realisierten Projekt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Zu viele motorisierte Fahrzeuge in Würzburg sehen wir als großes Problem. Wir fordern deshalb den sogenannten Bischofshut der würzburger Innenstadt autofrei zu gestalten und mindestens drei autofreie Sonntage im Jahr im ganzen Stadtgebiet mit kostenlosem ÖPNV zu veranstalten.</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Tue, 22 Jan 2019 12:31:08 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A3NEU: Kommunalwahlprogramm</title>
                        <link>https://mv1-2019.antragsgruen.de/mv1-2019/motion/9376</link>
                        <author>Vorstand GRÜNE JUGEND Würzburg (beschlossen am: 16.01.2019)</author>
                        <guid>https://mv1-2019.antragsgruen.de/mv1-2019/motion/9376</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong><span class="underline">0. </span></strong><strong><span class="underline">Präambel/Einleitung </span></strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>2020 sind Kommunalwahlen in ganz Bayern. Anlässlich dieser fordern wir unserem Programm zur Kommunalwahl im Stadt- und Landkreis Würzburg:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong><span class="underline">1. </span></strong><strong><span class="underline">Umweltschutz, Naturschutz und Klimaschutz</span></strong><strong><span class="underline">:</span></strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Im Bereich des Umwelt-, Klima- und Naturschutzes wollen wir sowohl im Landkreis als auch in der Stadt Würzburg substanzielle Verbesserungen bewirken, um so unsere Lebensgrundlagen zu sichern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>a. </strong><strong>Gewässerschutz</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Besonders am Herzen liegt uns der Gewässer- und Trinkwasserschutz, gerade im trockenen Unterfranken. An Pleichach und Kürnach waren zuletzt immer wieder Fischsterben zu beobachten. Die Regenrückhaltebecken entlang des Baches müssen deutlich vergrößert werden und mit Sicherungsmechanismen ausgestattet werden. Weder in die Pleichach, noch in die Kürnach, noch in den Main, noch in andere Gewässer darf ungeklärtes Abwasser eingeleitet werden! Im Stadtgebiet Würzburg wollen wir die Pleichach so weit wie möglich freilegen, insbesondere im Bahnhofsbereich, und renaturieren. Dazu gehört auch die Rehabilitierung des Fischbestandes im Bach. An den anderen Gewässern im Landkreis, wie zum Beispiel dem Aalbach und der Tauber, wollen wir durch die Schaffung von Randstreifen Gewässerschutz betreiben. Am Main sollten weitere renaturierte Altarme geschaffen werden, um Tieren Rückzugsorte an der Bundeswasserstraße Main zu bieten. Ebenso setzen wir uns für den Schutz des Grundwassers ein. In diesem Zusammenhang muss der Skanal im Schotterwerk Aub schnellstmöglich und vollständig aufgeklärt sowie trinkwasserbelastende Substanzen aus dem Schotterwerk entfernt werden. Um Wasser zu sparen, sollte in Würzburg der Einbau von Zisternen in Privathäuser verstärkt gefördert werden. Städtische Neubauten sollten standardmäßig mit Zisternen ausgestattet sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>b. </strong><strong>Flächenversiegelung verringern</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ein großes Problem ist auch im Landkreis Würzburg die zunehmende Flächenversiegelung. Die interkommunale Zusammenarbeit sollte stark verbessert werden, um zusätzliche Flächenversiegelung so gut wie möglich zu vermeiden. Insbesondere sollten keine Supermärkte mehr &quot;auf der grünen Wiese&quot; gebaut werden. Im Stadtgebiet Würzburg wollen wir die vierspurige Versbacher Straße auf zwei Spuren zurückbauen und somit Flächen entsiegeln.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>c. </strong><strong>Arten- und Naturschutz</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Sowohl im Landkreis als auch in der Stadt sollte durch das Anlegen von Blühwiesen und Rückzugsgebieten für bedrohte Arten wie zum Beispiel Fledermäuse und Feldhamster Arten- und Naturschutz betrieben werden. Die Rodungen der Firma Benkert in Thüngersheim müssen sofort gestoppt werden. Das durch die Beschlüsse des Kreistags veränderte Naturschutzgebiet im Taubertal sollte soweit möglich wieder hergestellt werden. In der Stadt Würzburg sollten der Ringpark sowie bestehende Bäume soweit wie möglich geschützt werden. Es muss der Grundsatz gelten: erst Straßen und Parkplätze zurückbauen, dann Bäume fällen. Wir fordern darüber hinaus, dass in Würzburg, insbesondere in der Innenstadt, neue Bäume gepflanzt werden, um in Zeiten des Klimawandels eine Überhitzung der Stadt zu vermeiden. Sollte der Busbahnhof verlegt werden, muss der Ringpark an dieser Stelle wiederhergestellt werden. Zum Insektenschutz muss Lichtverschmutzung vermieden werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um Müll zu vermeiden, wollen wir einen &quot;Würzburg-Mehrwegbecher&quot; schaffen, der an möglichst allen Verkaufsstellen in Würzburg anerkannt werden sollte. Die Stadtwerke Würzburg sollten darüber hinaus auf Ökostrom umstellen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong><span class="underline">2. </span></strong><strong><span class="underline">Mobilität</span></strong><strong><span class="underline">:</span></strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In der Verkehrspolitik muss in Stadt und Landkreis Würzburg eine grundlegende Wende um 180° erfolgen. Noch immer wird insbesondere in der Stadt Würzburg dem Auto ein viel zu hoher Stellenwert eingeräumt. Die Radinfrastruktur und der ÖPNV wurden stattdessen in den letzten Jahren zum Teil stark vernachlässigt. Im Landkreis Würzburg sieht es leider ähnlich aus. Noch immer sind selbst stadtnahe Gemeinden mit dem Bus nur unzureichend an Würzburg angebunden und das Fahrrad wird im Landkreis eher wie ein Naherholungsgerät als ein Fortbewegungsmittel betrachtet.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>a. </strong><strong>ÖPNV</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um die Situation des ÖPNV zu verbessern muss in einem ersten Schritt die Zusammenarbeit zwischen Stadt und Landkreis intensiviert werden, um eine bessere Verzahnung der Angebote zu erreichen. Diese müssen zudem stark ausgebaut werden. Die Straßenbahnlinie 6 muss in der nächsten Legislaturperiode gebaut werden. Zudem sollte sie nicht nur bis ans Hubland, sondern bis Gerbrunn geführt werden. Wir fordern darüber hinaus den Bau einer Querspange vom Sanderring zur neuen Linie 6, um so den Straßenbahnverkehr durch neue Linienführung besser und effizienter verteilen zu können. Der Straßenbahnhalt Bahnhofsvorplatz sollte nutzer*innenfreundlich umgebaut werden, sodass dort weniger Zeit verloren geht. Bis 2026 muss zudem mit einem Planfeststellungsverfahren für eine Straßenbahnlinie in die Lindleinsmühle und nach Versbach begonnen werden. Langfristig soll der Bau von Straßenbahnlinien nach Höchberg sowie Zell/Margetshöchheim angestrebt werden. Für den Bau neuer Straßenbahnlinien und die Beschaffung neuer Fahrzeuge wollen wir die zurzeit großzügig vorhandenen Fördermittel nutzen. Jede Straßenbahnlinie soll zwischen Betriebsbeginn und 20 Uhr im 10-Minuten-Takt verkehren, von 20-24 Uhr im 20-Minuten-Takt. Die zurzeit betriebene Einstellung von Straßenbahnlinien am Abend, am Wochenende und in den Sommerferien lehnen wir ab.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ebenfalls Reformbedarf hat der Busverkehr im Landkreis Würzburg. Wir fordern einen echten Stundentakt für alle Gemeinden im Landkreis Würzburg zwischen 6 und 24 Uhr auch am Wochenende, für stadtnahe Gemeinden einen Halbstundentakt zwischen 7 und 20 Uhr. In sehr stadtfern liegenden Gemeinden soll die Taktung vor allem am Wochenende durch intelligente Rufbussysteme realisiert werden. Die stadtnahen Gemeinden müssen in das sehr gut funktionierende Nachtbussystem der Stadt Würzburg eingebunden werden. Darüber hinaus wollen wir die Zusammenarbeit mit anderen Verkehrsgesellschaften wie beispielsweise der VGMT zur Bereitstellung von Nachtbusangeboten verbessern. Die Fahrpläne müssen vom Kommunalunternehmen vorgegeben werden und dürfen nicht mehr von Busunternehmen bestimmt werden. Die Abfahrtszeiten der Busse wollen wir besser an die Schulschlusszeiten anpassen. Die APG und die VVM sollen verpflichtet werden, am Ende eines jeden Jahres einen detaillierten Pünktlichkeitsbericht für alle Straßenbahn- und Buslinien vorzulegen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Abfahrtszeiten der Straßenbahn- und Buslinien müssen deutlich besser an die Abfahrtszeiten der DB angepasst werden. Die Bahnhalte in Heidingsfeld sollten reaktiviert werden, ebenso wie Bahnlinie Würzburg-Volkach.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Allgemein sollten sobald wie möglich sowohl in der Stadt als auch im Landkreis nur noch barrierefreie Fahrzeuge auf allen Linien eingesetzt werden. Den barrierefreien Umbau von Bushaltestellen wollen wir genauso wie den Ausbau der dynamischen Fahrgastinformation stark beschleunigen. In allen Fahrzeugen sollte WLAN angeboten werden. Darüber hinaus muss so schnell wie möglich eine leicht zu bedienende App für Stadt und Landkreis bereitgestellt werden, in der unkompliziert Ticketkäufe möglich sind. Ebenfalls notwendig ist die Einrichtung einer API-Schnittstelle, die Ticketkäufe für den Würzburger ÖPNV in der Bahn-App ermöglicht. Die zurzeit genutzte Tarifstruktur mit dem Wabensystem wollen wir reformieren, um eine größere Übersichtlichkeit herzustellen. Die Ticketpreise sollten massiv gesenkt werden. Menschen unter 18 sollten den ÖPNV ticketlos nutzen können. Für Schüler*innen, Auszubildende, Freiwilligendienstleistende und Studierende über 18 Jahre soll ein stark vergünstigtes Ausbildungsticket – ähnlich dem zurzeit bestehenden Semesterticket – mit Gültigkeitsbereich in ganz Unterfranken angeboten werden. Langfristig sollten alle Menschen den ÖPNV ticketlos benutzen können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>b. </strong><strong>Radverkehr</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Radinfrastruktur wollen wir sowohl im Landkreis als auch in der Stadt verbessern. In Würzburg sollten statt der bisher gebauten, von Autos immer noch befahrbaren Schutzstreifen sogenannte Protected Bike Lanes eingerichtet werden. Das Radwegesystem wollen wir so schnell wie möglich ausbauen. Radwege müssen gut instandgehalten werden und dürfen nicht „im Nichts“ enden. Poller und ähnliches, die nicht notwendig sind und Lastenräder behindern, sollten zurückgebaut werden. Die Ampelschaltungen sollten besser auf die Bedürfnisse von Radfahrer*innen abgestimmt werden. Die stadtnahen Gemeinden sollen durch beleuchtete Radschnellwege an die Stadt angebunden werden. Die Touri-Radwege entlang des Mains sollten zu Radschnellwegen ausgebaut werden. Die Stadt Würzburg sollte Lastenräder zur kostenlosen Ausleihe zur Verfügung stellen und einen Zuschusstopf für den Kauf von Lastenrädern einrichten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>c. </strong><strong>Autoverkehr</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Beim Autoverkehr ist für uns klar, dass dieser innerhalb der Stadt Würzburg stark zurückgehen muss. Oberflächenparkplätze in der Innenstadt sollten sukzessive zurückgebaut werden. Mittelfristig sollte der komplette Bischofshut autofrei sein. Über Parkgebührenerhöhungen wollen wir zusätzliche Einnahmen für die Senkung der Ticketpreise des ÖPNV generieren. An den Stadträndern wollen wir Park-and-Ride-Parkplätze einrichten. Dabei soll die Flächenversiegelung so gering wie möglich gehalten werden. Auch sollten neue Car-Sharing-Stationen auf bereits vorhandenen Parkflächen errichtet werden. Den Bau der B26n im Landkreis Würzburg lehnen wir ab.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>d. </strong><strong>Fußgänger*innen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Für Fußgänger*innen sollten schnellere Bedarfsampeln mit längeren Grünphasen eingerichtet werden. Außerdem wollen wir die Fußgängerzone erweitern, beispielsweise in der Plattnerstraße oder in der Theaterstraße.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong><span class="underline">3. </span></strong><strong><span class="underline">Finanzen:</span></strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ein grünes Würzburg hört für uns bei der Finanzierung nicht auf. Wir fordern, dass die Stadt Würzburg zukünftig kein Geld in Kohle-, Erdöl- und Erdgasunternehmen investiert und etwaige derzeitige Investments schnellstmöglich, spätestens jedoch innerhalb von fünf Jahren nach der Kommunalwahl, abzieht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Geschlechtergleichheit muss sich auch in finanziellen Aspekten widerspiegeln: Wir fordern die Erarbeitung eines Gender Budgeting-Konzepts für den Haushalt der Stadt Würzburg. Der Stand der Umsetzung der erarbeiteten Maßnahmen soll regelmäßig von der Gleichstellungsstelle der Stadt Würzburg überprüft werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong><span class="underline">4. </span></strong><strong><span class="underline">Wohnen:</span></strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In den letzten Jahren sind zum einen die Mietpreise in Würzburg deutlich gestiegen, zum anderen der verfügbare Wohnraum immer knapper geworden. Um diesen Entwicklungen entgegenzuwirken, fordern wir die Einführung eines städtischen Mietspiegels, der von der Stadt Würzburg in Zusammenarbeit mit Mieter- und Vermieterorganisationen erarbeitet wird. Bei der Berechnung sind auch energetische Aspekte zu berücksichtigen. Für den Bau günstiger neuer Wohnungen steht insbesondere die Stadtbau Würzburg GmbH in der Verantwortung. Damit sich auch alle Studierenden eine Unterkunft in Würzburg leisten können, fordern wir für die kommenden Jahre eine Ausbauoffensive bei den Studierendenwohnheimen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong><span class="underline">5. </span></strong><strong><span class="underline">Soziales Miteinander:</span></strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Eine Stadt lebt von der Vielfalt ihrer Bürger*innen. Um diese zu erhalten und ein auskömmliches Miteinander zu garantieren, fordern wir den Ausbau der Bürger*innendialoge sowie eine Stärkung des nachbarschaftlichen Engagements, etwa durch städtische Zuschüsse für Initiativen in diesem Bereich.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Zur Garantie des sozialen Miteinanders gehört für uns auch die Unterstützung von LGBTQ-Personen. Wir fordern, dass die Stadt den Christopher Street Day aktiv unterstützt. Für die besonders vulnerable Gruppe der LGBTQ*-Geflüchteten fordern wir die Einrichtung von Schutzräumen, etwa durch separate Unterbringungsmöglichkeiten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong><span class="underline">6. Stadtbild:</span></strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Stadtbild von Würzburg muss sich ändern. Wir fordern eine kreative Gestaltung von öffentlichen Wänden durch Begrünung oder Graffiti und mehr Spielplätze in der Innenstadt. Außerdem braucht die Stadt mehr öffentliche Sitzgelegenheiten. Außerdem muss das Landesgartenschaugelände am Hubland schüler- und stduierendenfreundlicher gestaltet werden, sodass dieses sowohl einen Freizeitwert als auch als grünes Lernumfeld genutzt werden kann.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dabei ist die flächendeckende Digitalisierung von großer Bedeutung, um Menschen die Möglichkeit zu geben, sich auch außerhalb von Ballungszentren zu bewegen und gleichzeitig vernetzt zu sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In Würzburg leben sehr viele junge Menschen. Wir fordern mehr Beteiligungsmöglichkeiten für Jugendliche und junge Erwachsene in Form von Jugendparlamenten und Jugendräten im Stadt- und Landkreis.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Essen ist ein Grundbedürfnis. Dashalb fordern wir in öffnentlichen Beeten den Anbau von Bio-Obst und Gemüse nach dem Konzept der essbaren Stadt und ein städtisches Foodsharing-System. Dazu müssen öffentliche Trinkwasserstationen errichtet werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um die Umweltbelastung durch Plastikbecher zu verringern, forndern wir einen &quot;Würzburgmehrwegbecher&quot; für heiße Getränke nach in Freiburg bereits realisierten Projekt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Zu viele motorisierte Fahrzeuge in Würzburg sehen wir als großes Problem. Wir fordern deshalb den sogenannten Bischofshut der würzburger Innenstadt autofrei zu gestalten und mindestens drei autofreie Sonntage im Jahr im ganzen Stadtgebiet mit kostenlosem ÖPNV zu veranstalten.</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Tue, 22 Jan 2019 12:30:16 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A3NEU: Kommunalwahlprogramm</title>
                        <link>https://mv1-2019.antragsgruen.de/mv1-2019/Kommunalwahlprogramm-5388</link>
                        <author>Vorstand GRÜNE JUGEND Würzburg (beschlossen am: 16.01.2019)</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong><span class="underline">0. </span></strong><strong><span class="underline">Präambel/Einleitung </span></strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bei den den Kommunalwahlen 2020 geht es um viel. In Stadt und Landkreis müssen in den nächsten Jahren die Weichen gestellt werden, um die Region Würzburg fit für die Zukunft zu machen. Für uns ist klar, dass wir in vielen verschiedenen Bereichen tiefgreifende Veränderungen benötigen. Kommunalpolitik bedeutet, dass man sich direkt und unkompliziert vor Ort einmischen kann, auch als junger Mensch. Bisher ist Kommunalpolitik gerade in Würzburg und Umgebung jedoch leider immer noch viel zu oft die Sache der älteren Generation. Wir wollen uns junge Menschen über unsere Zukunft mitbestimmen! Deswegen möchten wir bei den Kommunalwahlen 2020 und darüber hinaus die folgenden Ziele kämpfen!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong><span class="underline">1. </span></strong><strong><span class="underline">Umweltschutz, Naturschutz und Klimaschutz</span></strong><strong><span class="underline">:</span></strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Im Bereich des Umwelt-, Klima- und Naturschutzes wollen wir sowohl im Landkreis als auch in der Stadt Würzburg substanzielle Verbesserungen bewirken, um so unsere Lebensgrundlagen zu sichern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>a. </strong><strong>Gewässerschutz</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Besonders am Herzen liegt uns der Gewässer- und Trinkwasserschutz, gerade im trockenen Unterfranken. An Pleichach und Kürnach waren zuletzt immer wieder Fischsterben zu beobachten. Die Regenrückhaltebecken entlang des Baches müssen deutlich vergrößert werden und mit Sicherungsmechanismen ausgestattet werden. Weder in die Pleichach, noch in die Kürnach, noch in den Main, noch in andere Gewässer darf ungeklärtes Abwasser eingeleitet werden! Im Stadtgebiet Würzburg wollen wir die Pleichach so weit wie möglich freilegen, insbesondere im Bahnhofsbereich, und renaturieren. Dazu gehört auch die Rehabilitierung des Fischbestandes im Bach. An den anderen Gewässern im Landkreis, wie zum Beispiel dem Aalbach und der Tauber, wollen wir durch die Schaffung von Randstreifen Gewässerschutz betreiben. Am Main sollten weitere renaturierte Altarme geschaffen werden, um Tieren Rückzugsorte an der Bundeswasserstraße Main zu bieten. Ebenso setzen wir uns für den Schutz des Grundwassers ein. In diesem Zusammenhang muss der Skanal im Schotterwerk Aub schnellstmöglich und vollständig aufgeklärt sowie trinkwasserbelastende Substanzen aus dem Schotterwerk entfernt werden. Um Wasser zu sparen, sollte in Würzburg der Einbau von Zisternen in Privathäuser verstärkt gefördert werden. Städtische Neubauten sollten standardmäßig mit Zisternen ausgestattet sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>b. </strong><strong>Flächenversiegelung verringern</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ein großes Problem ist auch im Landkreis Würzburg die zunehmende Flächenversiegelung. Die interkommunale Zusammenarbeit sollte stark verbessert werden, um zusätzliche Flächenversiegelung so gut wie möglich zu vermeiden. Insbesondere sollten keine Supermärkte mehr &quot;auf der grünen Wiese&quot; gebaut werden. Im Stadtgebiet Würzburg wollen wir die vierspurige Versbacher Straße auf zwei Spuren zurückbauen und somit Flächen entsiegeln.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>c. </strong><strong>Arten- und Naturschutz</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Sowohl im Landkreis als auch in der Stadt sollte durch das Anlegen von Blühwiesen und Rückzugsgebieten für bedrohte Arten wie zum Beispiel Fledermäuse und Feldhamster Arten- und Naturschutz betrieben werden. Die Rodungen der Firma Benkert in Thüngersheim müssen sofort gestoppt werden. Das durch die Beschlüsse des Kreistags veränderte Naturschutzgebiet im Taubertal sollte soweit möglich wieder hergestellt werden. In der Stadt Würzburg sollten der Ringpark sowie bestehende Bäume soweit wie möglich geschützt werden. Es muss der Grundsatz gelten: erst Straßen und Parkplätze zurückbauen, dann Bäume fällen. Wir fordern darüber hinaus, dass in Würzburg, insbesondere in der Innenstadt, neue Bäume gepflanzt werden, um in Zeiten des Klimawandels eine Überhitzung der Stadt zu vermeiden. Sollte der Busbahnhof verlegt werden, muss der Ringpark an dieser Stelle wiederhergestellt werden. Zum Insektenschutz muss Lichtverschmutzung vermieden werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um Müll zu vermeiden, wollen wir einen &quot;Würzburg-Mehrwegbecher&quot; schaffen, der an möglichst allen Verkaufsstellen in Würzburg anerkannt werden sollte. Die Stadtwerke Würzburg sollten darüber hinaus auf Ökostrom umstellen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong><span class="underline">2. </span></strong><strong><span class="underline">Mobilität</span></strong><strong><span class="underline">:</span></strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In der Verkehrspolitik muss in Stadt und Landkreis Würzburg eine grundlegende Wende um 180° erfolgen. Noch immer wird insbesondere in der Stadt Würzburg dem Auto ein viel zu hoher Stellenwert eingeräumt. Die Radinfrastruktur und der ÖPNV wurden stattdessen in den letzten Jahren zum Teil stark vernachlässigt. Im Landkreis Würzburg sieht es leider ähnlich aus. Noch immer sind selbst stadtnahe Gemeinden mit dem Bus nur unzureichend an Würzburg angebunden und das Fahrrad wird im Landkreis eher wie ein Naherholungsgerät als ein Fortbewegungsmittel betrachtet.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>a. </strong><strong>ÖPNV</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um die Situation des ÖPNV zu verbessern muss in einem ersten Schritt die Zusammenarbeit zwischen Stadt und Landkreis intensiviert werden, um eine bessere Verzahnung der Angebote zu erreichen. Diese müssen zudem stark ausgebaut werden. Die Straßenbahnlinie 6 muss in der nächsten Legislaturperiode gebaut werden. Zudem sollte sie nicht nur bis ans Hubland, sondern bis Gerbrunn geführt werden. Wir fordern darüber hinaus den Bau einer Querspange vom Sanderring zur neuen Linie 6, um so den Straßenbahnverkehr durch neue Linienführung besser und effizienter verteilen zu können. Der Straßenbahnhalt Bahnhofsvorplatz sollte nutzer*innenfreundlich umgebaut werden, sodass dort weniger Zeit verloren geht. Bis 2026 muss zudem mit einem Planfeststellungsverfahren für eine Straßenbahnlinie in die Lindleinsmühle und nach Versbach begonnen werden. Langfristig soll der Bau von Straßenbahnlinien nach Höchberg sowie Zell/Margetshöchheim angestrebt werden. Für den Bau neuer Straßenbahnlinien und die Beschaffung neuer Fahrzeuge wollen wir die zurzeit großzügig vorhandenen Fördermittel nutzen. Jede Straßenbahnlinie soll zwischen Betriebsbeginn und 20 Uhr im 10-Minuten-Takt verkehren, von 20-24 Uhr im 20-Minuten-Takt. Die zurzeit betriebene Einstellung von Straßenbahnlinien am Abend, am Wochenende und in den Sommerferien lehnen wir ab.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ebenfalls Reformbedarf hat der Busverkehr im Landkreis Würzburg. Wir fordern einen echten Stundentakt für alle Gemeinden im Landkreis Würzburg zwischen 6 und 24 Uhr auch am Wochenende, für stadtnahe Gemeinden einen Halbstundentakt zwischen 7 und 20 Uhr. In sehr stadtfern liegenden Gemeinden soll die Taktung vor allem am Wochenende durch intelligente Rufbussysteme realisiert werden. Die stadtnahen Gemeinden müssen in das sehr gut funktionierende Nachtbussystem der Stadt Würzburg eingebunden werden. Darüber hinaus wollen wir die Zusammenarbeit mit anderen Verkehrsgesellschaften wie beispielsweise der VGMT zur Bereitstellung von Nachtbusangeboten verbessern. Eigenwirtschaftlich betriebene Busverkehre wollen wir abschaffen. Die Fahrpläne müssen vom Kommunalunternehmen vorgegeben werden. Die Abfahrtszeiten der Busse wollen wir besser an die Schulschlusszeiten anpassen. Die APG und die VVM sollen verpflichtet werden, am Ende eines jeden Jahres einen detaillierten Pünktlichkeitsbericht für alle Straßenbahn- und Buslinien vorzulegen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Abfahrtszeiten der Straßenbahn- und Buslinien müssen deutlich besser an die Abfahrtszeiten der DB angepasst werden. Die Bahnhalte in Heidingsfeld sollten reaktiviert werden, ebenso wie Bahnlinie Würzburg-Volkach.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Allgemein sollten sobald wie möglich sowohl in der Stadt als auch im Landkreis nur noch barrierefreie Fahrzeuge auf allen Linien eingesetzt werden. Den barrierefreien Umbau von Bushaltestellen wollen wir genauso wie den Ausbau der dynamischen Fahrgastinformation stark beschleunigen. In allen Fahrzeugen sollte WLAN angeboten werden. Darüber hinaus muss so schnell wie möglich eine leicht zu bedienende App für Stadt und Landkreis bereitgestellt werden, in der unkompliziert Ticketkäufe möglich sind. Ebenfalls notwendig ist die Einrichtung einer API-Schnittstelle, die Ticketkäufe für den Würzburger ÖPNV in der Bahn-App ermöglicht. Die zurzeit genutzte Tarifstruktur mit dem Wabensystem wollen wir reformieren, um eine größere Übersichtlichkeit herzustellen. Die Ticketpreise sollten massiv gesenkt werden. Menschen unter 18 sollten den ÖPNV ticketlos nutzen können. Für Schüler*innen, Auszubildende, Freiwilligendienstleistende und Studierende über 18 Jahre soll ein stark vergünstigtes Ausbildungsticket – ähnlich dem zurzeit bestehenden Semesterticket – mit Gültigkeitsbereich in ganz Unterfranken angeboten werden. Langfristig sollten alle Menschen den ÖPNV ticketlos benutzen können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>b. </strong><strong>Radverkehr</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Radinfrastruktur wollen wir sowohl im Landkreis als auch in der Stadt verbessern. In Würzburg sollten statt der bisher gebauten, von Autos immer noch befahrbaren Schutzstreifen sogenannte Protected Bike Lanes eingerichtet werden. Das Radwegesystem wollen wir so schnell wie möglich ausbauen. Radwege müssen gut instandgehalten werden und dürfen nicht „im Nichts“ enden. Poller und ähnliches, die nicht notwendig sind und Lastenräder behindern, sollten zurückgebaut werden. Die Ampelschaltungen sollten besser auf die Bedürfnisse von Radfahrer*innen abgestimmt werden. Die stadtnahen Gemeinden sollen durch beleuchtete Radschnellwege an die Stadt angebunden werden. Die Touri-Radwege entlang des Mains sollten zu Radschnellwegen ausgebaut werden. Die Stadt Würzburg sollte Lastenräder zur kostenlosen Ausleihe zur Verfügung stellen und einen Zuschusstopf für den Kauf von Lastenrädern einrichten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>c. </strong><strong>Autoverkehr</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Beim Autoverkehr ist für uns klar, dass dieser innerhalb der Stadt Würzburg stark zurückgehen muss. Oberflächenparkplätze in der Innenstadt sollten sukzessive zurückgebaut werden. Mittelfristig sollte der komplette Bischofshut autofrei sein. Über Parkgebührenerhöhungen wollen wir zusätzliche Einnahmen für die Senkung der Ticketpreise des ÖPNV generieren. An den Stadträndern wollen wir Park-and-Ride-Parkplätze einrichten. Dabei soll die Flächenversiegelung so gering wie möglich gehalten werden. Auch sollten neue Car-Sharing-Stationen auf bereits vorhandenen Parkflächen errichtet werden. Den Bau der B26n im Landkreis Würzburg lehnen wir ab.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>d. </strong><strong>Fußgänger*innen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Für Fußgänger*innen sollten schnellere Bedarfsampeln mit längeren Grünphasen eingerichtet werden. Außerdem wollen wir die Fußgängerzone erweitern, beispielsweise in der Plattnerstraße oder in der Theaterstraße.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong><span class="underline">3. </span></strong><strong><span class="underline">Finanzen:</span></strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ein grünes Würzburg hört für uns bei der Finanzierung nicht auf. Wir fordern, dass die Stadt Würzburg zukünftig kein Geld in Kohle-, Erdöl- und Erdgasunternehmen investiert und etwaige derzeitige Investments schnellstmöglich, spätestens jedoch innerhalb von fünf Jahren nach der Kommunalwahl, abzieht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Geschlechtergleichheit muss sich auch in finanziellen Aspekten widerspiegeln: Wir fordern die Erarbeitung eines Gender Budgeting-Konzepts für den Haushalt der Stadt Würzburg. Der Stand der Umsetzung der erarbeiteten Maßnahmen soll regelmäßig von der Gleichstellungsstelle der Stadt Würzburg überprüft werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong><span class="underline">4. </span></strong><strong><span class="underline">Wohnen:</span></strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In den letzten Jahren sind zum einen die Mietpreise in Würzburg deutlich gestiegen, zum anderen der verfügbare Wohnraum immer knapper geworden. Um diesen Entwicklungen entgegenzuwirken, fordern wir die Einführung eines städtischen Mietspiegels, der von der Stadt Würzburg in Zusammenarbeit mit Mieter- und Vermieterorganisationen erarbeitet wird. Bei der Berechnung sind auch energetische Aspekte zu berücksichtigen. Für den Bau günstiger neuer Wohnungen steht insbesondere die Stadtbau Würzburg GmbH in der Verantwortung. Damit sich auch alle Studierenden eine Unterkunft in Würzburg leisten können, fordern wir für die kommenden Jahre eine Ausbauoffensive bei den Studierendenwohnheimen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong><span class="underline">5. </span></strong><strong><span class="underline">Soziales Miteinander:</span></strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Eine Stadt lebt von der Vielfalt ihrer Bürger*innen. Um diese zu erhalten und ein auskömmliches Miteinander zu garantieren, fordern wir den Ausbau der Bürger*innendialoge sowie eine Stärkung des nachbarschaftlichen Engagements, etwa durch städtische Zuschüsse für Initiativen in diesem Bereich.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Zur Garantie des sozialen Miteinanders gehört für uns auch die Unterstützung von LGBTQ-Personen. Wir fordern, dass die Stadt den Christopher Street Day aktiv unterstützt. Für die besonders vulnerable Gruppe der LGBTQ*-Geflüchteten fordern wir die Einrichtung von Schutzräumen, etwa durch separate Unterbringungsmöglichkeiten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong><span class="underline">6. Stadtbild:</span></strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Stadtbild von Würzburg muss sich ändern. Wir fordern eine kreative Gestaltung von öffentlichen Wänden durch Begrünung oder Graffiti und mehr Spielplätze in der Innenstadt. Außerdem braucht die Stadt mehr öffentliche Sitzgelegenheiten. Außerdem muss das Landesgartenschaugelände am Hubland schüler- und stduierendenfreundlicher gestaltet werden, sodass dieses sowohl einen Freizeitwert als auch als grünes Lernumfeld genutzt werden kann.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dabei ist die flächendeckende Digitalisierung von großer Bedeutung, um Menschen die Möglichkeit zu geben, sich auch außerhalb von Ballungszentren zu bewegen und gleichzeitig vernetzt zu sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In Würzburg leben sehr viele junge Menschen. Wir fordern mehr Beteiligungsmöglichkeiten für Jugendliche und junge Erwachsene in Form von Jugendparlamenten und Jugendräten im Stadt- und Landkreis.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Essen ist ein Grundbedürfnis. Dashalb fordern wir in öffnentlichen Beeten den Anbau von Bio-Obst und Gemüse nach dem Konzept der essbaren Stadt und ein städtisches Foodsharing-System. Dazu müssen öffentliche Trinkwasserstationen errichtet werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um die Umweltbelastung durch Plastikbecher zu verringern, forndern wir einen &quot;Würzburgmehrwegbecher&quot; für heiße Getränke nach in Freiburg bereits realisierten Projekt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Zu viele motorisierte Fahrzeuge in Würzburg sehen wir als großes Problem. Wir fordern deshalb den sogenannten Bischofshut der würzburger Innenstadt autofrei zu gestalten und mindestens drei autofreie Sonntage im Jahr im ganzen Stadtgebiet mit kostenlosem ÖPNV zu veranstalten.</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Tue, 22 Jan 2019 12:26:58 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A5: Sebastian Hansen</title>
                        <link>https://mv1-2019.antragsgruen.de/mv1-2019/Sebastian_Hansen-27527</link>
                        <author>Sebastian Hansen</author>
                        <guid>https://mv1-2019.antragsgruen.de/mv1-2019/Sebastian_Hansen-27527</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Foto</h2><img src="/mv1-2019/Sebastian_Hansen-27527/viewimage?sectionId=3614" alt="Foto"><h2>Angaben</h2><dl class="tabularData table dl-horizontal"><dt>Alter:</dt><dd>24</dd><dt>Geschlecht:</dt><dd>männlich</dd><dt>Geburtsort:</dt><dd>Würzburg</dd></dl><h2>Selbstvorstellung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Liebe Menschen,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>„Ein Nachtbus nach Waldbüttelbrunn? Das kannst du vergessen, da hat der Gemeinderat doch gar nichts zu entscheiden.“ Das war in etwa die Reaktion der örtlichen CSU auf meine entsprechende Forderung im Waldbüttelbrunner Gemeinderatswahlkampf 2014. Fünf Jahre später fährt exakt so ein Bus in der Nacht von Samstag auf Sonntag von Würzburg nach Waldbüttelbrunn, weil wir GRÜNE das im Gemeinderat beantragt und durchgesetzt haben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Mit kommunalpolitischem Engagement kann man also wirklich was bewirken. Und das ist gerade aus der Perspektive junger Menschen auch bitter nötig. Denn im Landkreis Würzburg entscheiden im Kreistag immer noch vor allem alte Menschen darüber, was in vielen wichtigen Lebensbereichen geschieht. Das führt dann dazu, dass lieber die Kreisumlage gesenkt wird, als das zusätzliche Geld für einen besseren ÖPNV auszugeben. Von einem fortschrittlichen ÖPNV sind wir im Landkreis deswegen immer noch weit entfernt. Wenn man in Waldbüttelbrunn wohnt, kann man nicht einmal ein abendliches Fußballspiel in der Stadt anschauen und danach mit dem Bus nach Hause kommen – denn der letzte fährt schon um 22:30 Uhr. So geht es vielen Gemeinden. Eins meiner Hauptanliegen ist es deswegen, alle Gemeinden im Landkreis Würzburg von 6 bis 24 Uhr mit einer Mobilitätsgarantie auszustatten. Das kann mit klassischen Bussen oder auch einem Rufbussystem umgesetzt werden – wichtig ist vor allem, dass die Bustickets für alle Menschen bezahlbar sind, auch wenn man keine Zeitkarte besitzt. Außerdem muss das sehr gut funktionierende Nachtbussystem der Stadt Würzburg auf den Landkreis ausgeweitet werden. Für mich ist klar, dass es im Landkreis Würzburg endlich ein zeitgemäßes ÖPNV-System geben muss und dass wir junge Menschen dies im Kreistag auch offensiv einfordern müssen!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ein zweiter Aspekt, für den ich mich als Kreisrat besonders einsetzen würde, ist der Naturschutz und dabei insbesondere der Gewässerschutz. In Roßbrunn haben wir in einem langen Kampf gegen alle Wahrscheinlichkeiten eine geplante Massenfischhaltung verhindert und den Aalbach vor massiver Verschmutzung bewahrt. In anderen Bächen im Landkreis gibt es jedoch gar kein Leben mehr, weil dort immer wieder ungeklärtes Abwasser hineinfließt. Diese Zustände müssen aufhören! Gerade im trockenen Unterfranken müssen Grundwasser und Oberflächengewässer konsequent geschützt werden, denn Wasser ist für uns alle lebenswichtig.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Nach dreieinhalb Jahren Gemeinderatsarbeit möchte ich mich ab 2020 auch im Kreistag für die Belange junger Menschen und unsere junggrünen Ziele einsetzen. Deswegen bewerbe ich mich um euer Votum für die Kreistagsliste der GRÜNEN Würzburg-Land und bitte um euer Vertrauen!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Euer Sebastian</p></div></div><h2>Unterschrift (eingescannt)</h2><img src="/mv1-2019/Sebastian_Hansen-27527/viewimage?sectionId=3617" alt="Unterschrift (eingescannt)">]]></description>
                        <pubDate>Sun, 20 Jan 2019 22:35:21 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A4: Konstantin Mack</title>
                        <link>https://mv1-2019.antragsgruen.de/mv1-2019/Konstantin_Mack-61079</link>
                        <author>Konstantin Mack</author>
                        <guid>https://mv1-2019.antragsgruen.de/mv1-2019/Konstantin_Mack-61079</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Foto</h2><img src="/mv1-2019/Konstantin_Mack-61079/viewimage?sectionId=3614" alt="Foto"><h2>Angaben</h2><dl class="tabularData table dl-horizontal"><dt>Alter:</dt><dd>22</dd><dt>Geschlecht:</dt><dd>männlich</dd></dl><h2>Selbstvorstellung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Vor fast 10 Jahren beschloss der Würzburger Stadtrat den Bau der Trasse für die Straßenbahnlinie 6 über die Balthasar-Neumann-Promenade bis hoch ans Hubland. War ursprünglich die Umsetzung bis Ende 2015 geplant, verschob sich das Datum der gewünschten Fertigstellung bald auf 2017, um rechtzeitig zur Landesgartenschau in Würzburg die Linie 6 nutzen zu können. Mittlerweile liegt die Landesgartenschau hinter uns und noch immer fehlt von Baggern entlang des Streckenverlaufs jede Spur. Unter Jung und Alt ist der Bau der Linie 6 zu einem running gag geworden und die Würzburger Kommunalpolitik hat in dieser Hinsicht jegliche Glaubwürdigkeit verloren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich möchte nun als junggrüner Spitzenkandidat für den Stadtrat kandidieren und frischen Wind ins Rathaus bringen. Denn vor allem auf kommunaler Ebene ist es wichtig, dass junge Menschen stärker repräsentiert werden und mitentscheiden - insbesondere wenn es um Themen wie das Semesterticket- Kultur oder den Vorschlag der CSU, eine Sperrstunde einzuführen, geht!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Mit euch zusammen möchte ich für eine kommunale Mobilitätswende kämpfen, für mehr Jugendbeteiligung und vor allem für eine gerechte und nachhaltige Stadt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich bin mittlerweile seit sieben Jahren bei der Grünen Jugend, habe zahlreiche Wahlkämpfe miterlebt und „im Hintergrund“ gewerkelt und freue mich nun darauf, vorne mitzumischen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Euer Konstantin</p></div></div><h2>Unterschrift (eingescannt)</h2><img src="/mv1-2019/Konstantin_Mack-61079/viewimage?sectionId=3617" alt="Unterschrift (eingescannt)">]]></description>
                        <pubDate>Sun, 20 Jan 2019 21:49:07 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A3: Kommunalwahlprogramm</title>
                        <link>https://mv1-2019.antragsgruen.de/mv1-2019/motion/9262</link>
                        <author>Vorstand GRÜNE JUGEND Würzburg (beschlossen am: 16.01.2019)</author>
                        <guid>https://mv1-2019.antragsgruen.de/mv1-2019/motion/9262</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong><span class="underline">0. </span></strong><strong><span class="underline">Präambel/Einleitung </span></strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>2020 sind Kommunalwahlen in ganz Bayern. Anlässlich dieser fordern wir unserem Programm zur Kommunalwahl im Stadt- und Landkreis Würzburg:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong><span class="underline">1. </span></strong><strong><span class="underline">Umweltschutz, Naturschutz und Klimaschutz</span></strong><strong><span class="underline">:</span></strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Im Bereich des Umwelt-, Klima- und Naturschutzes wollen wir sowohl im Landkreis als auch in der Stadt Würzburg substanzielle Verbesserungen bewirken, um so unsere Lebensgrundlagen zu sichern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>a. </strong><strong>Gewässerschutz</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Besonders am Herzen liegt uns der Gewässer- und Trinkwasserschutz, gerade im trockenen Unterfranken. An Pleichach und Kürnach waren zuletzt immer wieder Fischsterben zu beobachten. Die Regenrückhaltebecken entlang des Baches müssen deutlich vergrößert werden und mit Sicherungsmechanismen ausgestattet werden. Weder in die Pleichach, noch in die Kürnach, noch in den Main, noch in andere Gewässer darf ungeklärtes Abwasser eingeleitet werden! Im Stadtgebiet Würzburg wollen wir die Pleichach so weit wie möglich freilegen, insbesondere im Bahnhofsbereich, und renaturieren. Dazu gehört auch die Rehabilitierung des Fischbestandes im Bach. An den anderen Gewässern im Landkreis, wie zum Beispiel dem Aalbach und der Tauber, wollen wir durch die Schaffung von Randstreifen Gewässerschutz betreiben. Am Main sollten weitere renaturierte Altarme geschaffen werden, um Tieren Rückzugsorte an der Bundeswasserstraße Main zu bieten. Ebenso setzen wir uns für den Schutz des Grundwassers ein. In diesem Zusammenhang muss der Skanal im Schotterwerk Aub schnellstmöglich und vollständig aufgeklärt sowie trinkwasserbelastende Substanzen aus dem Schotterwerk entfernt werden. Um Wasser zu sparen, sollte in Würzburg der Einbau von Zisternen in Privathäuser verstärkt gefördert werden. Städtische Neubauten sollten standardmäßig mit Zisternen ausgestattet sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>b. </strong><strong>Flächenversiegelung verringern</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ein großes Problem ist auch im Landkreis Würzburg die zunehmende Flächenversiegelung. Die interkommunale Zusammenarbeit sollte stark verbessert werden, um zusätzliche Flächenversiegelung so gut wie möglich zu vermeiden. Insbesondere sollten keine Supermärkte mehr &quot;auf der grünen Wiese&quot; gebaut werden. Im Stadtgebiet Würzburg wollen wir die vierspurige Versbacher Straße auf zwei Spuren zurückbauen und somit Flächen entsiegeln.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>c. </strong><strong>Arten- und Naturschutz</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Sowohl im Landkreis als auch in der Stadt sollte durch das Anlegen von Blühwiesen und Rückzugsgebieten für bedrohte Arten wie zum Beispiel Fledermäuse und Feldhamster Arten- und Naturschutz betrieben werden. Die Rodungen der Firma Benkert in Thüngersheim müssen sofort gestoppt werden. Das durch die Beschlüsse des Kreistags veränderte Naturschutzgebiet im Taubertal sollte soweit möglich wieder hergestellt werden. In der Stadt Würzburg sollten der Ringpark sowie bestehende Bäume soweit wie möglich geschützt werden. Es muss der Grundsatz gelten: erst Straßen und Parkplätze zurückbauen, dann Bäume fällen. Wir fordern darüber hinaus, dass in Würzburg, insbesondere in der Innenstadt, neue Bäume gepflanzt werden, um in Zeiten des Klimawandels eine Überhitzung der Stadt zu vermeiden. Sollte der Busbahnhof verlegt werden, muss der Ringpark an dieser Stelle wiederhergestellt werden. Zum Insektenschutz muss Lichtverschmutzung vermieden werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um Müll zu vermeiden, wollen wir einen &quot;Würzburg-Mehrwegbecher&quot; schaffen, der an möglichst allen Verkaufsstellen in Würzburg anerkannt werden sollte. Die Stadtwerke Würzburg sollten darüber hinaus auf Ökostrom umstellen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong><span class="underline">2. </span></strong><strong><span class="underline">Mobilität</span></strong><strong><span class="underline">:</span></strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In der Verkehrspolitik muss in Stadt und Landkreis Würzburg eine grundlegende Wende um 180° erfolgen. Noch immer wird insbesondere in der Stadt Würzburg dem Auto ein viel zu hoher Stellenwert eingeräumt. Die Radinfrastruktur und der ÖPNV wurden stattdessen in den letzten Jahren zum Teil stark vernachlässigt. Im Landkreis Würzburg sieht es leider ähnlich aus. Noch immer sind selbst stadtnahe Gemeinden mit dem Bus nur unzureichend an Würzburg angebunden und das Fahrrad wird im Landkreis eher wie ein Naherholungsgerät als ein Fortbewegungsmittel betrachtet.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>a. </strong><strong>ÖPNV</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um die Situation des ÖPNV zu verbessern muss in einem ersten Schritt die Zusammenarbeit zwischen Stadt und Landkreis intensiviert werden, um eine bessere Verzahnung der Angebote zu erreichen. Diese müssen zudem stark ausgebaut werden. Die Straßenbahnlinie 6 muss in der nächsten Legislaturperiode gebaut werden. Zudem sollte sie nicht nur bis ans Hubland, sondern bis Gerbrunn geführt werden. Wir fordern darüber hinaus den Bau einer Querspange vom Sanderring zur neuen Linie 6, um so den Straßenbahnverkehr durch neue Linienführung besser und effizienter verteilen zu können. Der Straßenbahnhalt Bahnhofsvorplatz sollte nutzer*innenfreundlich umgebaut werden, sodass dort weniger Zeit verloren geht. Bis 2026 muss zudem mit einem Planfeststellungsverfahren für eine Straßenbahnlinie in die Lindleinsmühle und nach Versbach begonnen werden. Langfristig soll der Bau von Straßenbahnlinien nach Höchberg sowie Zell/Margetshöchheim angestrebt werden. Für den Bau neuer Straßenbahnlinien und die Beschaffung neuer Fahrzeuge wollen wir die zurzeit großzügig vorhandenen Fördermittel nutzen. Jede Straßenbahnlinie soll zwischen Betriebsbeginn und 20 Uhr im 10-Minuten-Takt verkehren, von 20-24 Uhr im 20-Minuten-Takt. Die zurzeit betriebene Einstellung von Straßenbahnlinien am Abend, am Wochenende und in den Sommerferien lehnen wir ab.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ebenfalls Reformbedarf hat der Busverkehr im Landkreis Würzburg. Wir fordern einen echten Stundentakt für alle Gemeinden im Landkreis Würzburg zwischen 6 und 24 Uhr auch am Wochenende, für stadtnahe Gemeinden einen Halbstundentakt zwischen 7 und 20 Uhr. In sehr stadtfern liegenden Gemeinden soll die Taktung vor allem am Wochenende durch intelligente Rufbussysteme realisiert werden. Die stadtnahen Gemeinden müssen in das sehr gut funktionierende Nachtbussystem der Stadt Würzburg eingebunden werden. Darüber hinaus wollen wir die Zusammenarbeit mit anderen Verkehrsgesellschaften wie beispielsweise der VGMT zur Bereitstellung von Nachtbusangeboten verbessern. Eigenwirtschaftlich betriebene Busverkehre wollen wir abschaffen. Die Fahrpläne müssen vom Kommunalunternehmen vorgegeben werden. Die Abfahrtszeiten der Busse wollen wir besser an die Schulschlusszeiten anpassen. Die APG und die VVM sollen verpflichtet werden, am Ende eines jeden Jahres einen detaillierten Pünktlichkeitsbericht für alle Straßenbahn- und Buslinien vorzulegen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Abfahrtszeiten der Straßenbahn- und Buslinien müssen deutlich besser an die Abfahrtszeiten der DB angepasst werden. Die Bahnhalte in Heidingsfeld sollten reaktiviert werden, ebenso wie Bahnlinie Würzburg-Volkach.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Allgemein sollten sobald wie möglich sowohl in der Stadt als auch im Landkreis nur noch barrierefreie Fahrzeuge auf allen Linien eingesetzt werden. Den barrierefreien Umbau von Bushaltestellen wollen wir genauso wie den Ausbau der dynamischen Fahrgastinformation stark beschleunigen. In allen Fahrzeugen sollte WLAN angeboten werden. Darüber hinaus muss so schnell wie möglich eine leicht zu bedienende App für Stadt und Landkreis bereitgestellt werden, in der unkompliziert Ticketkäufe möglich sind. Ebenfalls notwendig ist die Einrichtung einer API-Schnittstelle, die Ticketkäufe für den Würzburger ÖPNV in der Bahn-App ermöglicht. Die zurzeit genutzte Tarifstruktur mit dem Wabensystem wollen wir reformieren, um eine größere Übersichtlichkeit herzustellen. Die Ticketpreise sollten massiv gesenkt werden. Menschen unter 18 sollten den ÖPNV ticketlos nutzen können. Für Schüler*innen, Auszubildende, Freiwilligendienstleistende und Studierende über 18 Jahre soll ein stark vergünstigtes Ausbildungsticket – ähnlich dem zurzeit bestehenden Semesterticket – mit Gültigkeitsbereich in ganz Unterfranken angeboten werden. Langfristig sollten alle Menschen den ÖPNV ticketlos benutzen können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>b. </strong><strong>Radverkehr</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Radinfrastruktur wollen wir sowohl im Landkreis als auch in der Stadt verbessern. In Würzburg sollten statt der bisher gebauten, von Autos immer noch befahrbaren Schutzstreifen sogenannte Protected Bike Lanes eingerichtet werden. Das Radwegesystem wollen wir so schnell wie möglich ausbauen. Radwege müssen gut instandgehalten werden und dürfen nicht „im Nichts“ enden. Poller und ähnliches, die nicht notwendig sind und Lastenräder behindern, sollten zurückgebaut werden. Die Ampelschaltungen sollten besser auf die Bedürfnisse von Radfahrer*innen abgestimmt werden. Die stadtnahen Gemeinden sollen durch beleuchtete Radschnellwege an die Stadt angebunden werden. Die Touri-Radwege entlang des Mains sollten zu Radschnellwegen ausgebaut werden. Die Stadt Würzburg sollte Lastenräder zur kostenlosen Ausleihe zur Verfügung stellen und einen Zuschusstopf für den Kauf von Lastenrädern einrichten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>c. </strong><strong>Autoverkehr</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Beim Autoverkehr ist für uns klar, dass dieser innerhalb der Stadt Würzburg stark zurückgehen muss. Oberflächenparkplätze in der Innenstadt sollten sukzessive zurückgebaut werden. Mittelfristig sollte der komplette Bischofshut autofrei sein. Über Parkgebührenerhöhungen wollen wir zusätzliche Einnahmen für die Senkung der Ticketpreise des ÖPNV generieren. An den Stadträndern wollen wir Park-and-Ride-Parkplätze einrichten. Dabei soll die Flächenversiegelung so gering wie möglich gehalten werden. Auch sollten neue Car-Sharing-Stationen auf bereits vorhandenen Parkflächen errichtet werden. Den Bau der B26n im Landkreis Würzburg lehnen wir ab.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>d. </strong><strong>Fußgänger*innen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Für Fußgänger*innen sollten schnellere Bedarfsampeln mit längeren Grünphasen eingerichtet werden. Außerdem wollen wir die Fußgängerzone erweitern, beispielsweise in der Plattnerstraße oder in der Theaterstraße.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong><span class="underline">3. </span></strong><strong><span class="underline">Finanzen:</span></strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ein grünes Würzburg hört für uns bei der Finanzierung nicht auf. Wir fordern, dass die Stadt Würzburg zukünftig kein Geld in Kohle-, Erdöl- und Erdgasunternehmen investiert und etwaige derzeitige Investments schnellstmöglich, spätestens jedoch innerhalb von fünf Jahren nach der Kommunalwahl, abzieht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Geschlechtergleichheit muss sich auch in finanziellen Aspekten widerspiegeln: Wir fordern die Erarbeitung eines Gender Budgeting-Konzepts für den Haushalt der Stadt Würzburg. Der Stand der Umsetzung der erarbeiteten Maßnahmen soll regelmäßig von der Gleichstellungsstelle der Stadt Würzburg überprüft werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong><span class="underline">4. </span></strong><strong><span class="underline">Wohnen:</span></strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In den letzten Jahren sind zum einen die Mietpreise in Würzburg deutlich gestiegen, zum anderen der verfügbare Wohnraum immer knapper geworden. Um diesen Entwicklungen entgegenzuwirken, fordern wir die Einführung eines städtischen Mietspiegels, der von der Stadt Würzburg in Zusammenarbeit mit Mieter- und Vermieterorganisationen erarbeitet wird. Bei der Berechnung sind auch energetische Aspekte zu berücksichtigen. Für den Bau günstiger neuer Wohnungen steht insbesondere die Stadtbau Würzburg GmbH in der Verantwortung. Damit sich auch alle Studierenden eine Unterkunft in Würzburg leisten können, fordern wir für die kommenden Jahre eine Ausbauoffensive bei den Studierendenwohnheimen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong><span class="underline">5. </span></strong><strong><span class="underline">Soziales Miteinander:</span></strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Eine Stadt lebt von der Vielfalt ihrer Bürger*innen. Um diese zu erhalten und ein auskömmliches Miteinander zu garantieren, fordern wir den Ausbau der Bürger*innendialoge sowie eine Stärkung des nachbarschaftlichen Engagements, etwa durch städtische Zuschüsse für Initiativen in diesem Bereich.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Zur Garantie des sozialen Miteinanders gehört für uns auch die Unterstützung von LGBTQ-Personen. Wir fordern, dass die Stadt den Christopher Street Day aktiv unterstützt. Für die besonders vulnerable Gruppe der LGBTQ*-Geflüchteten fordern wir die Einrichtung von Schutzräumen, etwa durch separate Unterbringungsmöglichkeiten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong><span class="underline">6. Stadtbild:</span></strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Stadtbild von Würzburg muss sich ändern. Wir fordern eine kreative Gestaltung von öffentlichen Wänden durch Begrünung oder Graffiti und mehr Spielplätze in der Innenstadt. Außerdem braucht die Stadt mehr öffentliche Sitzgelegenheiten. Außerdem muss das Landesgartenschaugelände am Hubland schüler- und stduierendenfreundlicher gestaltet werden, sodass dieses sowohl einen Freizeitwert als auch als grünes Lernumfeld genutzt werden kann.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dabei ist die flächendeckende Digitalisierung von großer Bedeutung, um Menschen die Möglichkeit zu geben, sich auch außerhalb von Ballungszentren zu bewegen und gleichzeitig vernetzt zu sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In Würzburg leben sehr viele junge Menschen. Wir fordern mehr Beteiligungsmöglichkeiten für Jugendliche und junge Erwachsene in Form von Jugendparlamenten und Jugendräten im Stadt- und Landkreis.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Essen ist ein Grundbedürfnis. Dashalb fordern wir in öffnentlichen Beeten den Anbau von Bio-Obst und Gemüse nach dem Konzept der essbaren Stadt und ein städtisches Foodsharing-System. Dazu müssen öffentliche Trinkwasserstationen errichtet werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um die Umweltbelastung durch Plastikbecher zu verringern, forndern wir einen &quot;Würzburgmehrwegbecher&quot; für heiße Getränke nach in Freiburg bereits realisierten Projekt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Zu viele motorisierte Fahrzeuge in Würzburg sehen wir als großes Problem. Wir fordern deshalb den sogenannten Bischofshut der würzburger Innenstadt autofrei zu gestalten und mindestens drei autofreie Sonntage im Jahr im ganzen Stadtgebiet mit kostenlosem ÖPNV zu veranstalten.</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 18 Jan 2019 21:45:13 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A2: Haushalt GRÜNE JUGEND Würzburg 2019</title>
                        <link>https://mv1-2019.antragsgruen.de/mv1-2019/Haushalt_GRUeNE_JUGEND_Wuerzburg_2019-58607</link>
                        <author>Vorstand GRÜNE JUGEND Würzburg (beschlossen am: 16.01.2019)</author>
                        <guid>https://mv1-2019.antragsgruen.de/mv1-2019/Haushalt_GRUeNE_JUGEND_Wuerzburg_2019-58607</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Haushalt GRÜNE JUGEND Würzburg 2019</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Einnahmen:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Eigeneinnahmen:</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Getränkeverkauf</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>400,00 €</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Pfandeinnahmen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>100,00 €</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Spenden</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>100,00 €</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Zuschüsse B90/GR:</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wü-Stadt</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>600,00 €</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wü-Land</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>400,00 €</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Öffentliche Mittel:</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>RPJ-Zuschuss</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>1.000,00 €</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>SUMME:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>2.600,00 €</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Ausgaben:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>MVs/Kickoffs/Sommerfest</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>250,00 €</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bildungsveranstaltungen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>1.100,00 €</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Getränkeeinkauf</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>400,00 €</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Politische Aktionen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>600,00 €</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Material</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>250,00 €</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>SUMME:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>2.600,00 €</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 18 Jan 2019 21:38:31 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A1: Protokol 2. ordentliche Mitgliederversammlung 2018 der GJ Würzburg am 12.11.18</title>
                        <link>https://mv1-2019.antragsgruen.de/mv1-2019/Protokol_2__ordentliche_Mitgliederversammlung_2018_der_GJ_Wuerzburg_am_-31493</link>
                        <author>Vorstand GRÜNE JUGEND Würzburg (beschlossen am: 16.01.2019)</author>
                        <guid>https://mv1-2019.antragsgruen.de/mv1-2019/Protokol_2__ordentliche_Mitgliederversammlung_2018_der_GJ_Wuerzburg_am_-31493</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Protokoll</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Tagesordnung für die 2. ordentliche Mitgliederversammlung 2018 der GJ Würzburg am 12.11.18</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>TOP 1: Begrüßung</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>TOP 2: Beschluss über die vorgeschlagene Tagesordnung und Vorstellungsrunde</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>TOP 3: Wahl einer Sitzungsleitung + Protokollführung + Zählkommission</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>TOP 4: Genehmigung des Protokolls der MV 17/2 und 18/1</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>TOP 5: Grußworte</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>TOP 6: Rechenschaftsbericht des Vorstands</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>TOP 7: Verabschiedungen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>TOP 8: Wahlen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>8.1 Beschluss über die Wahl einer politischen Geschäftsführung (PolGF)</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>8.2 Wahl: Sprecher*in (FIT*-Platz) Bewirb dich</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>8.3 Wahl: Sprecher*in (offener Platz) Bewirb dich</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>8.4 Wahl: Schatzmeister*in Bewirb dich</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>8.5 Wahl: ggf. einer PolGf (Quotierung abh. von vorigen Wahlen) Bewirb dich</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>8.6 Wahl: Beisitzer*in (Quotierung abh. von vorigen Wahlen) Bewirb dich</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>8.7 Wahl: Beisitzer*in (offener Platz) Bewirb dich</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>8.8 Wahl: Delegierte*r zum RPJ (offener Platz) Bewirb dich</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>8.9 Wahl: Ersatzdelegierte*r zum RPJ (Quotierung abh. von voriger Wahl) Bewirb dich</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>8.10 Wahl: Kassenprüfung für 2018</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>8.11. Wahl: Delegierte*r zum Wahlteam Europawahl (FIT*-Platz) Bewirb dich</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>8.12. Wahl: Delegierte*r zum Wahlteam Europawahl (offener Platz)</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>TOP 9: Anträge</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>9.1 Austritt aus dem Jugendbündnis</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>TOP10: Sonstiges</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Anwesend:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Protokoll</strong>: Irina</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Sitzungsleitung: </strong>Muriel, Elias</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Zählkommission:</strong> Anne, Melissa, Constance, Yannik, Flo, Matthias, Anton, Louisa, Paulina</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>TOP 1 Begrüßung</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- Muriel begrüßt als Teil des Vorstandes die Runde</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>TOP 2 Beschluss über die vorgeschlagene Tagesordnung</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- Tagesordnung wurde von der MV ab</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>TOP 3 Wahl einer Sitzungsleitung, einer Protokollführung und einer Zählkommission</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- Sitzungsleitung und Protokollführung wurde bei einer Gegenstimme angenommen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- Zählkommission wurde mit überwiegenden Ja Stimmen angenommen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>TOP 4 Genehmigung des Protokoll des MV 17/2 und 18/1</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><a href="https://textbegruenung.de/p/MVgjwue14.12.17"><span class="underline">https://textbegruenung.de/p/MVgjwue14.12.17</span></a></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><a href="https://textbegruenung.de/p/MVgjwue18.06.18">https://textbegruenung.de/p/MVgjwue18.06.18</a></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- Protokolle wurden genehmigt</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>TOP 5 Grußworte</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Grußworte erfolgen in den Auszählpausen der Wahlen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Sebastian Hansen, Irina, Martin, Jusos</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>TOP 6 Rechenschaftsbericht </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- erfolgt in Form einer Powerpoint</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- zentrale Themen: Aktionen, Demos, Wahlkampf, Treffen, Finanzen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>-Vorstand bei keinen Gegenstimmen und wenigen Enthaltung entlastet</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>TOP 7 Verabschiedungen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- Verabschiedungen von den Mitgliedern des Vorstandes, die nicht mehr kandidieren,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>erfolgt durch Paulina</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>TOP 8 Wahlen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong><em>8</em></strong><strong>.1 Beschluss über die Wahl einer PolGF und die Anzahl der Beisitzer*innen-Plätze</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Erklärung: Flo erklärt die Aufgaben und die Berechtigungen der PolGf</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Gegenrede: keine</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- bei einer Enthaltung und mit großer Mehrheit angenommen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong><em>8.2 Wahl: Sprecher*in (FIT*-Platz)</em></strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- Bewerbung von Magdalena</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Abgegebene Stimmen: 29</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>davon gültig: 29</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>ungültig: 0</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Quorum: 15</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ja: 27</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Nein: 1</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Enthaltung: 1</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Gewählt: Magdalena</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Grußwort von Irina: Dank für den tollen Wahlkampf, nächstes Jahr wird es wieder ein Frankentreffen geben</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong><em>8.3 Wahl: Sprecher*in (offener Platz)</em></strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- Bewerbung von Paulina</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Abgegebene Stimmen: 29</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>davon gültig: 28</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>ungültig:1</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Quorum: 15</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ja: 27</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Nein: 1</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Enthaltung:0</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Gewählt: Paulina</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong><em>8.4 Wahl: Schatzmeister*in </em></strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- Fatim und Thomas bewerben sich</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Abgegebene Stimmen: 29</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>davon gültig: 29</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>ungültig:0</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Quorum:15</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Enthaltung:0</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Nein:0</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Fatim: 24</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Thomas: 5</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Gewählt: Fatim</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong><em>8</em></strong><strong><em>.5 Wahl</em></strong><strong><em>einer PolGf </em></strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- Patrick Schmitt und Flo Leiner bewerben sich</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Abgegebene Stimmen:29</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>davon gültig: 29</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>ungültig:0</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Quorum:15</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Enthaltung:3</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Nein: 0</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Flo:16</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Patrick:10</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Gewählt: Flo</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong><em>8.6 Wahl: Beisitzer*in (</em></strong><strong><em>zwei offene Plätze</em></strong><strong><em>) </em></strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- Kassandra, Louisa, Anton, Maximilian, Patrick, Schmitt, Sebastian Huber bewerben sich</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">1. Wahlgang</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Abgegebene Stimmen: 30</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>davon gültig: 30</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>ungültig:0</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Quorum: 16</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Nein: 0</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Enthaltung: 4</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Anton: 11</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Kassandra:6</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Louisa:13</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Max:13</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Patrick:9</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Sebastian:4</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Gewählt: niemand wurde im ersten Wahlgang gewählt</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">2. Wahlgang</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Abgegebene Stimmen:28</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>davon gültig:27</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>ungültig:1</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Quorum:14</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Nein: 0</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Enthaltung: 2</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Anton: 6</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Kassandra:3</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Louisa:14</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Max:16</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Patrick:9</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Sebastian:4</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Gewählt: Louisa und Max</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong><em>8.</em></strong><strong><em>7</em></strong><strong><em>Wahl: </em></strong><strong><em>Delegierte*r zum RPJ (offener Platz)</em></strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- Leonie und Melissa bewerben sich</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Abgegebene Stimmen:25</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>davon gültig: 25</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>ungültig:0</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Quorum: 13</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Nein: 0</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Enthaltung: 0</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Leonie:7</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Melissa:18</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Gewählt: Melissa</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong><em>8.</em></strong><strong><em>8</em></strong><strong><em> Wahl: Ersatzdelegierte*r zum RPJ (Quotierung abh. von voriger Wahl) </em></strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- Leonie bewirbt sich</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Abgegebene Stimmen:23</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>davon gültig: 23</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>ungültig:0</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Quorum: 12</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ja: 23</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Nein: 0</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Enthaltung:0</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Gewählt: Leonie</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong><em>8.9 Wahl: Ka</em></strong><strong><em>ssenprüfung 2018</em></strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- Jossi und Kassandra bewerben sich</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Abgegebene Stimmen:22</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>davon gültig: 22</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>ungültig:0</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Quorum: 12</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Nein: 0</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Enthaltung:2</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Jossi:16</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Kassandra: 20</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Gewählt: Jossi und Kassandra</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong><em>8.10. Wahl: Delegierte*r zum Wahlteam Europawahl (FIT*-Platz)</em></strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- Jossi, Kassandra und Salome bewerben sich</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">1. Wahlgang</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Abgegebene Stimmen:21</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>davon gültig: 21</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>ungültig:0</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Quorum: 11</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Jossi:9</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Kassandra:7</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Salome: 4</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Nein: 0</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Enthaltung:1</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Gewählt: niemand ist im ersten Wahlgang gewählt</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">2. Wahlgang</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Abgegebene Stimmen:20</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>davon gültig: 20</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>ungültig:0</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Quorum: 11</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Jossi:12</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Kassandra:6</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Salome: 0</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Nein: 0</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Enthaltung:2</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Gewählt: Jossi</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong><em>8.11. Wahl: Delegierte*r zum Wahlteam Europawahl (offener Platz)</em></strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- Kassandra und Salome bewerben sich</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Abgegebene Stimmen: 21</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>davon gültig: 20</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>ungültig:1</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Quorum: 11</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Nein: 0</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Enthaltung: 3</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Kassandra:11</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Salome:6</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Gewählt: Kassandra</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- Antrag aus dem Präsidium zur Vernichtung der Wahlzettel: ist angenommen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>TOP 9 Anträge</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong><em>9.1 Austritt </em></strong><strong><em>aus dem Jugendbündnis:</em></strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir beantragen, in Zukunft die SDAJ Würzburg von unserer Zusammenarbeit, auch in Bündnissen, auszuschließen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Begründung:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Durch Äußerungen der SDAJ Würzburg, die eindeutig israel-feindlich und außerdem strukturell antisemitisch waren, halte ich es für notwendig, zukünftig eine Zusammenarbeit auszuschließen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Konkret hat die SDAJ in einem Facebook-Post, der in einem Kommentar als vom Plenum beschlossen legitimiert wurde, pauschal Israel als Kindermörder verurteilt und den israelischen Staat als imperialistisch bezeichnet. Nach anti-imperialistischer Auffassung sollen solche Staaten aufgelöst werden. Außerdem wurden Verschwörungstheorien und Hass auf Teile der Gesellschaft erwähnt, nach denen das Finanzkapital faschistische Ideologien unterstützt und diesen gezielt zu Macht verhilft. So ein struktureller Antisemitismus ist untragbar, und wir als GRÜNE JUGEND Würzburg distanzieren uns klar davon.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Als Konsequenz werden wir in Zukunft nicht mehr mit der Organisation kooperieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- Antrag ist bei keiner Gegenstimme und einigen Enthaltungen angenommen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>TOP 10 Sonstiges</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- Präsidium schließt die Versammlung um 23:45 Uhr</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 16 Jan 2019 20:41:03 +0100</pubDate>
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